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Angeklagter soll Ehefrau getötet haben – Landgericht Paderborn schließt Heimtücke als Mordmerkmal aus

Keine Zweifel an der Schuldfähigkeit

Paderborn

Er leugnet, was kaum mehr zu leugnen ist: Nicht er habe seine Frau umgebracht, sondern seine Verwandten seien die Täter. Dabei bleibt der 30-jährige Syrer in seinem Prozess vor dem Landgericht Paderborn nach wie vor. Die Bluttat, der die 20-Jährige im vergangenen November in Sennelager zum Opfer fiel, ist aus Sicht des Schwurgerichts jedoch so weit aufgeklärt, dass bald die Plädoyers stattfinden können.

Von Ulrich Pfaff

Das Foto zeigt Polizisten und Sanitäter am Tatort, wo der Ehemann des Opfers festgenommen wurde. Foto: Christian Althoff

Angeklagt ist der 30-Jährige, im vergangenen November seine jüngere Frau, die Mutter dreier gemeinsamer kleiner Kinder, mit 31 Messerstichen in einem Pkw erstochen zu haben, aus Eifersucht. Auch nach zehn Verhandlungstagen beharrt der Syrer auf seiner Version der Geschichte: Er sei betäubt worden, und als er wieder aufwachte, habe seine Frau tot neben ihm im Auto gelegen.

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