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Menschenkette soll am Freitag eine „menschliche 1,5“ formen

Klimaschutz-Aktion des Erzbistums Paderborn auf dem Paderborner Domplatz

Paderborn

Mit einer großen „1,5“, die sich auf dem Paderborner Markt- und Domplatz aus teilnehmenden Menschen bilden soll, möchte das Erzbistum Paderborn am Freitag, 11. März, ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz setzen: Zwischen 16 und 17 Uhr sollen die Teilnehmenden – wie bei einer Menschenkette – eine „menschliche 1,5“ formen und so ihren Einsatz für Klimagerechtigkeit unterstreichen.

Mit einer großen „1,5“, die sich auf dem Paderborner Markt- und Domplatz aus teilnehmenden Menschen bilden soll, möchte das Erzbistum Paderborn am Freitag, 11. März 2022, ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz setzen. Susanne Föller und Christian Machold rufen zur Teilnahme auf. Foto: Thomas Throenle/Erzbistum Paderborn

Das Erzbistum ruft gemeinsam mit Katholischen Verbänden, dem Paderborner Diözesankomitee sowie Christians for Future und Churches for Future zur Teilnahme auf. Es beteiligt sich damit an der politischen Aktion des bischöflichen Hilfswerks Misereor in der diesjährigen Fastenzeit, die mit dem Titel „Es geht! Gerecht.“ globale Klimagerechtigkeit fordert.

„Wir möchten mit unserer aus möglichst vielen Menschen gebildeten ‚menschlichen 1,5‘ ein Zeichen setzen für die Schöpfungsbewahrung als genuin christliche Aufgabe“, erläutern Susanne Föller und Christian Machold von der neuen Kompetenzeinheit Schöpfungsverantwortung im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn. Diese wurde am 1. März im Erzbischöflichen Generalvikariat ins Leben gerufen und hat den Auftrag, dafür Sorge zu tragen, dass im ganzen Handeln des Erzbistums Paderborn die Themen Nachhaltigkeit und Schöpfungsverantwortung berücksichtigt werden.

Die Forderungen

„Das Thema ‚Bewahrung der Schöpfung‘ ist für das Erzbistum Paderborn ein Schlüsselthema. Es soll in allen Bereichen der Kirche mitgelebt und umgesetzt werden. Dieses Engagement ist im Zukunftsbild des Erzbistums grundgelegt“, erklärt Christian Machold als Leiter der Kompetenzeinheit. Diese ist organisatorisch an die Prozessleitung 2030plus im Erzbischöflichen Generalvikariat angebunden.

„Die ‚menschliche 1,5‘ ist für uns ein Signal. Denn der Schutz des Klimas und damit das Engagement für die Schöpfung sind uns als Erzbistum Paderborn wichtig. Gemeinsam mit dem bischöflichen Hilfswerk Misereor fordern wir von der Politik konkrete Ziele, Programme und Maßnahmen, mit denen in allen Wirtschaftssektoren konsequent und durchgängig das Nichtüberschreiten des 1,5-Grad-Limits bei der Klimaerwärmung gesichert ist“, sagt Susanne Föller. „Mit unserer ‚menschlichen 1,5‘ möchten wir zudem als katholische Kirche zur Teilnahme am Globalen Klimastreik am 25. März 2022 aufzurufen“, ergänzt die Teamleiterin Weltmission-Entwicklung-Frieden im Erzbischöflichen Generalvikariat.

„Mit dem Anfang 2022 aufgelegten und mit 3,5 Millionen Euro ausgestatteten Klimaschutzfonds ruft das Erzbistum seine Kirchengemeinden und Einrichtungen dazu auf, sich intensiv für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren und aktiv zum Schutz des Klimas beizutragen“, erläutert Monsignore Dr. Michael Bredeck. Der Leiter des Bereichs Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat weist auch auf die neu geschaffene Stelle des Klimaschutzmanagers im Erzbischöflichen Generalvikariat hin. Klimaschutzmanager Christian Machold nimmt sowohl im Bereich Bauen das Thema Klimaschutz in den Blick und fokussiert zudem die Bereiche Mobilität, Beschaffung und Bewusstseinsbildung.

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