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Neue interaktive Tafeln an der Familienradroute Lebendige Altenau

Altenau in Lichtenau ist spielend erlebbar

Lichtenau-Husen

In Husen am Tretbecken gibt es jetzt noch mehr „Action“ an der Familienradroute „Lebendige Altenau“: Die Geschäftsführerin des Naturparks Teutoburger Wald-Eggegebirge, Birgit Hübner, konnte nun gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Hans-Bernd Janzen, die fünf neuen interaktiven Spielstationen rund um die vielfältige Tierwelt eröffnen.

Helga Kloppenburg

Ortsvorsteher Thorsten Granitza mit seinen Söhnen Hannes und Lukas, Verbandsvorsitzender Hans-Bernd Janzen, Rieke Fleckner, Birgit Hübner (Geschäftsführerin des Naturparks Teutoburger Wald/Eggegebirge), Mia und Lilli Piepenbrock sowie Bürgermeisterin Ute Dülfer gaben die neuen Tafeln frei. Foto: Helga Kloppenburg

„Das ist eine neue Art von Heimatkunde, wir wollten nicht nur eine Beschilderung, sondern etwas, womit Kinder sich aktiv beschäftigen können“, so Janzen.

Es geht um die Tiere, die in und an der Altenau ihr Zuhause haben. An den Tafeln ist zu schieben und zu drehen und auch immer etwas Spannendes zu begreifen. Etwa zu den Gefahren, die im Bach auf Forellen bei ihrer Wanderung zur Ei-Ablage flussaufwärts lauern: Die Kinder sollen etwa eine naturgetreue aus Holz geschnitzte Forelle an Wehren, Anglern oder Abwässern vorbei bis zum Ziel zur Ei-Ablage führen.

Die Forelle trägt dabei eine Kugel mit sich, die nicht verloren gehen darf. „Das macht richtig Spaß“, finden Rieke Fleckner (12) und Lilli Piepenbrock (11), die das Spiel gleich ausprobiert haben.

Eine andere Tafel konnten Lukas (9) und Hannes (6) Granitza aus Husen testen. Sie fanden an einem Drahtlabyrinth heraus, wo die Königslibelle, die Mühlgroppe und der Eisvogel ihr Zuhause haben.

Ortsvorsteher Thorsten Granitza behält genauso wie der Vorsitzende Hans-Bernd Janzen, der auch in Husen wohnt, die Tafeln mit im Auge. Janzen ist auch für das Nachlegen der Kugeln verantwortlich. „Wenn sonst etwas daran kaputt gehen sollte, übernimmt das unser Bauhof gerne“, sicherte Lichtenaus Bürgermeisterin Ute Dülfer zu.

Birgit Hübner bedankte sich insbesondere auch bei Metallbauer Heinrich Grußmann, der die komplizierte Konstruktion verfeinerte und praktisch umgesetzt hat. Dr. Matthias Preissler, von der Stabstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus und Kultur der Stadt Lichtenau, erklärte: „Wir möchten Naherholungsgebiete aufpolieren; der Standort für diese Tafeln – mitten im Neubaugebiet Husens – ist optimal.“

Neben den drei Spielstationen am Tretbecken gibt es noch zwei weitere am Feuerwehrgerätehaus. Mehr Infos zum Naturpark: www.naturpark-teutoburgerwald.de.

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