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16 Jahre nach dem Verschwinden der Schwesternschülerin aus Paderborn

Falsche Verdächtigungen im Fall Frauke Liebs

Paderborn/Lichtenau

Im Mordfall Frauke Liebs hat die Kripo Anfang August zwei Häuser in Lichtenau und Paderborn durchsucht – bei zwei Unschuldigen, wie die Ermittlungen inzwischen ergeben haben. Die aus Lübbecke stammende Krankenpflegeschülerin Frauke Liebs (21) war am 20. Juni 2006 auf dem Weg von einer Kneipe in Paderborn zu ihrer dortigen Wohnung verschwunden.

Der Mord an Frauke Liebs ist bis heute ungeklärt. Foto: Hannemann/Privat

In den folgenden Tagen meldete sie sich per SMS oder mit kurzen Anrufen bei ihrer Familie, bevor der Kontakt abriss. Am 4. Oktober 2006 wurde ihre Leiche in einem Wald bei Lichtenau an der L817 entdeckt. Die Todesursache konnte nicht mehr festgestellt werden. Die Kripo geht davon aus, dass die 21-Jährige bis zu ihrem Tod gefangengehalten wurde. Fraukes Handydaten führten die Polizei in Paderborner Industriegebiete, wo sich aber keine weitere Ermittlungsansätze ergaben.

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