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Löschzüge aus Lichtenau und Dörenhagen simulieren schweren Unfall nahe der Bundesstraße 68

Erschreckend realistisch

Lichtenau/Dörenhagen (WB). Ein Auto mit drei Insassen liegt schwer beschädigt abseits des Maiweges nahe der B 68 auf Lich­tenauer Stadtgebiet. Zuvor hatte es zwei Spaziergänger erfasst – ein Horrorszenario, das zum Glück nur täuschend echt für eine Feuerwehrübung inszeniert war.

Für die Übung hat die Feuerwehr eine eindrucksvoll realistische Unfallsituation inszeniert. Zu diesem Zweck wurde extra das Fahrzeug eines Autoverwerters in der Böschung platziert. Foto: Feuerwehr

Die Löschzüge aus Dörenhagen und Lichtenau fuhren die Einsatzstelle an und übernahmen in enger Zusammenarbeit die technische Rettung der »Patienten« aus dem verunglücktem Fahrzeug. Rettungsdienstlich wurden die Kräfte durch die Johanniter-Unfallhilfe aus Paderborn unterstützt. Aufgrund der Anzahl der Insassen fiel schnell der Entschluss, das Fahrzeug von beiden Seiten zu öffnen und somit die Rettung zu beschleunigen. Während der Rettungsmaßnahmen am Auto wurde das Umfeld der Einsatzstelle nach den verletzten Fußgängern mittels Wärmebildkamera abgesucht. Nachdem diese aufgefunden worden waren, übernahmen Kräfte der Feuerwehr die Erstversorgung. Am Rande der Unfallstelle musste ein Feld für die Landung von Rettungshubschraubern ausgeleuchtet werden.

Nach rund einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Ziel war insbesondere die Förderung der Zusammenarbeit der Löschzüge Dörenhagen und Lichtenau, die häufig gemeinsam zu Verkehrsunfällen auf den Abschnitt der Bundesstraße 68 über die Gemeindegrenzen hinaus ausrücken. In einer Nachbesprechung zogen Übungsleitung und Einsatzkräfte ein positives Fazit.

Erst eine Woche zuvor hatte ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Verletzten, darunter ein Kind, die beiden Löschzüge gemeinsam auf den Plan gerufen. Dort hätte sich bereits die gute Zusammenarbeit der Feuerwehrleute aus Lichtenau und Dörenhagen gezeigt. Zukünftig sind denn auch weitere gemeinsame Übungen geplant.

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