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Lichtenauer blicken auf den Stand der Arbeiten am Millionenprojekt

Halbzeit auf dem Klima-Campus

Lichtenau

Im Sommer 2019 war die Freude in Lichtenau groß, als der Bescheid über die Millionenförderung aus EU- und Landes-Mitteln für das Projekt „Klima-Campus“ eintraf. Herzstück des Projektes, das nach Umsetzung rund 249 Tonnen CO2 im Jahr einsparen soll, ist die energetische Sanierung des Realschulgebäudes.

wn

Katja Paul (Realschule Lichtenau/von links), Andrea Stollberg (Schulleiterin Realschule Lichtenau), Hermann Dickgreber (Projektleiter), Bürgermeisterin Ute Dülfer, Bernd Carl (Realschule) und Architektin Kordula Böhner ziehen Halbzeitbilanz. Im Sommer 2022 muss der Klima-Campus fertig sein. Foto: Stadt Lichtenau

Die Gesamtkosten liegen bei etwa 15 Millionen Euro, 7,5 Millionen Euro Zuschüsse fließen nach Lichtenau. Mit offiziellem Beginn im Sommer 2019 und einem Umsetzungsziel bis Sommer 2022 befinde sich das Projekt Klima-Campus nun in der Halbzeit, teilt die Stadtverwaltung mit.

„Das Projekt Klima-Campus ist und wird eine große Herausforderung für uns bleiben. Aber es ist vor allem ein Projekt, das begeistert und das in die Energiestadt Lichtenau gehört“, sagt Bürgermeisterin Ute Dülfer. „Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Akteure und des großen Engagements für den Klima-Campus, das ich seit meinem Amtsantritt kennenlernen durfte, konnten bisher alle Meilensteine erfolgreich gemeistert werden“, so Ute Dülfer weiter.

Dabei sei wie vielerorts das Jahr 2020 auch am Klima-Campus kein einfaches gewesen. „Die Corona-Pandemie wird uns voraussichtlich auch weiterhin vor große Herausforderung stellen“, berichtet Projektleiter Hermann Dickgreber. „Dank geschickter Koordinierung der einzelnen Gewerke an der Baustelle konnten wir aber größere Einbußen in unserem Zeitplan verhindern. Somit sind wir zuversichtlich, das zeitliche Projektziel einhalten zu können“, so Dickgreber. Passend zur Halbzeit befinde sich das Projekt nun auch an einem wichtigen baulichen Wendepunkt. Pünktlich zum Jahresende seien alle vorbereitenden Arbeiten wie die Entkernung und der Abriss der Gebäudeebenen 9 und 10 erfolgreich beendet worden. Die Lippstädter Firma, die diese erste Phase der Arbeiten ausgeführt habe, übergebe nun zurück an die Projektleitung. Mit dem neuen Jahr soll es dann heißen „aus Alt mach Neu“ und das Projekt startet in die heiße Phase: Aus dem bis auf den Rohbau zurückgebauten Gebäude soll nun der Klima-Campus mit dem sanierten Realschulgebäude erwachsen.

Im Januar beginnen dazu die Arbeiten an der Außenhülle im Bereich Rohbau, Dach und Fenster. Im Frühjahr folgt das Innere des entstehenden Klima-Campus inklusive der technischen Gebäudeausstattung.

Sehr gespannt darauf sei man vor allem nebenan in der Modulbauschule. Dorthin war die Schulgemeinschaft der Realschule Lichtenau in den Osterferien gezogen, um abseits der Großbaustelle ungestört Lernen zu können. „Das Interesse an den Bauarbeiten besonders seitens der Schüler ist natürlich groß und die Veränderungen an unserer alten und bald neuen Schule werden genau beobachtet“, verrät Schulleiterin Andrea Stollberg, „Kollegen und Schüler freuen sich schon sehr auf den Klima-Campus.“ Die positive Stimmung spiegelten auch die Anmeldezahlen im Frühjahr wider, die klar für das Interesse an der Realschule mit dem kommenden Klima-Campus sprachen.

„Wir sind uns sicher, dass der Klima-Campus nicht nur für die Schüler, sondern für die gesamte Energiestadt Lichtenau ein Gewinn ist und wir sind auch in der zweiten Projekthälfte weiterhin mit Herzblut dabei, dieses Projekt bestmöglich umzusetzen“, verspricht Bürgermeisterin Ute Dülfer.

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