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Ehrenamtliche kämpfen gegen die schädliche Wildstaude

Naturschützer beseitigen Japanischen Knöterich in Lichtenau-Atteln

Lichtenau-Atteln

Im Attelner Waldabschnitt „Bündel“ drohte der Japanische Knöterich, eine sich schnell ausbreitende Wildstaude, heimische Pflanzen zu verdrängen. Mit einem Arbeitseinsatz hat eine Gruppe von ehrenamtlichen Helfern um Ortsheimatpfleger Heiner Voss das jetzt verhindert.

Georg Pietsch, Konrad Brand, Jürgen Vahle und Heiner Voss (von links) haben  den Attelner Wald vom Japanischen Staudenknöterich befreit. Mitgeholfen haben auch Ansgar Höckelmann, Anton Finke und Dieter Ristau. Foto: PM

Dabei haben sie die Pflanzen kurz vor der Blüte herausgerissen, auf einen Haufen geschichtet und mit Folie abgedeckt, um sie zu ersticken. „Wir werden das wohl in den nächsten Jahren noch öfter machen müssen, aber mit wesentlich geringerem Aufwand“, erklärt Voss. Auch in anderen Waldabschnitten, wie etwa im Ripental, wollen sie in der nächsten Zeit weitere Flächen vom Knöterich befreien.

„Leider haben wir bei dem Arbeitseinsatz auch unglaublich viel illegal entsorgten Müll gefunden. Es ist eine Schande, dass immer noch Gartenabfälle und Schrott in unserer schönen Natur landen. Dabei ist es ganz einfach, seinen Müll beim Bauhof der Stadt Lichtenau zu entsorgen“, ärgert sich der Ortsheimatpfleger.

Der Japanische Staudenknöterich breitet sich in Nordrhein-Westfalen zunehmend aus. In Europa und Nordamerika zählt diese Pflanzenart zu den sogenannten „Neophyten“, die als problematisch, unerwünscht und invasiv bewertet werden. Anfangs noch unbemerkt, ist inzwischen an vielen Stellen zu sehen, wie rasant und immens er sich verbreitet und dabei die einheimische Flora verdrängt.

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