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15 Jahre Kooperatives Brustzentrum Paderborn in der Frauenklinik St. Louise

400 neu Erkrankte pro Jahr

Paderborn

Im April blickt das zertifizierte Kooperative Brustzentrum Paderborn auf sein 15-jähriges Bestehen zurück. Damit zählt es nach eigenen Angaben zu den ältesten in ganz NRW und blickt mit Stolz auf kontinuierliche Bestnoten für die Versorgungsqualität der vergangenen Jahre zurück. Pro Jahr begleitet das interdisziplinäre Team mehr als 400 neu erkrankte Brustkrebspatientinnen und -patienten.

wn

Im Jahr 2006 wurde das Kooperative Brustzentrum Paderborn erstmals durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifiziert. Fortan war offiziell bestätigt, was schon lange zuvor Usus der Klinik war: Eine individuelle, ganzheitliche, fachübergreifende Versorgung mit Fokus auf die schonendste Therapie für die an Brustkrebs erkrankten Frauen und Männer. Seitdem unterzieht es sich jährlich einer Überprüfung der Qualitätsindikatoren, Strukturen und der zahlreichen Abläufe. Dr. Wolfgang Meinerz, ehemaliger Chefarzt der Frauenklinik, erinnert sich: „Schon lange vor der Zertifizierung kamen sämtliche Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen aus dem Hochstift an einen Tisch, um die Diagnostik und Behandlung von Brustkrebs gemeinsam zu standardisieren. Die damalige Landesgesundheitsministerin ernannte im Jahr 2005 Brustzentren in NRW und wir waren – damals noch zusammen mit dem Höxteraner Krankenhaus − mit dabei.“

Prof. Dr. Michael Patrick Lux, amtierender Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, baut den hohen Spezialisierungsgrad des Zentrums weiter aus. Er ist ein international gefragter Experte in der Krebsforschung, Mitglied der Leitlinienkommissionen für Brustkrebs und besonders stolz darauf, dass das zertifizierte Brustzentrum in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle einnimmt. „Wir sind die Einzigen im Umkreis, die neben der Operation sämtlicher Tumorarten auch das ganze Spektrum der rekonstruktiven Brustchirurgie und die Behandlung angeborener Fehlbildung der Brust anbieten. Sogar die Brustwarzen können wir in unserem Zentrum wieder nachbilden – und zwar durch eine Rekonstruktion des Nippels mit anschließender Tätowierung. Es ist uns ein großes Anliegen den Frauen das Gefühl ihrer Weiblichkeit und ein Stück Wohlbefinden zurückzugeben“, so Prof. Lux.

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