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Kreis Paderborn zieht nach landesweitem Probealarm am Donnerstagmorgen eine positive Bilanz

96 von 98 Sirenen heulen wie geplant

Paderborn

Der Kreis Paderborn zieht nach dem landesweiten Probealarm, der am Donnerstag von 11 Uhr für langes Sirenengeheul gesorgt hat, eine positive Bilanz. Nur zwei Sirenen wollten nicht so wie sie sollten.

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96 von 98 Sirenen im Kreis Paderborn haben am Donnerstag beim landesweiten Probealarm einwandfrei funktioniert. Foto: imago

98 digitale Sirenen gibt es im Kreis Paderborn: Sie warnen die Bevölkerung mit lauten akustischen Signalen bei jeder Tages- und Nachtzeit vor Gefahren wie Bombenfunden, Großbränden, Unwetter oder giftigen Rauchwolken. „96 Sirenen haben einwandfrei funktioniert. Eine Sirene in Borchen-Etteln konnte nicht ausgelöst werden und eine Sirene in der Hövelrieger Straße in Hövelhof hat kein Ergebnis gesendet.“ Hier prüfen die Bevölkerungsschützer noch, ob die Sirene erfolgreich ausgelöst werden konnte oder nicht. Marc Hammerstein, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale, zeigt sich unabhängig davon mit der Bilanz zufrieden.

Nicht alle Sirenen schon umgerüstet

Auch die Warn-Apps Katwarn und Nina seien einige Minuten vor dem Probealarm einwandfrei ausgelöst worden und hätten ebenso Entwarnung nach Beendigung des Probealarms gegeben. Für die Bürgerinnen und Bürger, die sich bei der Kreisleitstelle darüber beschwert haben, dass sie keine Sirenen gehört hätten, unter anderem soll das in Elsen der Fall gewesen sein, haben die Verantwortlichen folgende Begründung parat: „Nicht alle Sirenen wurden bereits von den Gemeinden umgerüstet und können zentral von der Kreisleitstelle ausgelöst werden. Diese analogen Sirenen bleiben daher beim Probealarm stumm.“

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