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Hunderte Teilnehmer stellen sich gegen Fremdenhass

AfD-Kundgebung und Gegenveranstaltungen auf der Lieth

Paderborn (WB/itz). So viel Aufmerksamkeit haben die Wohngebiete Auf der Lieth und Kaukenberg in den vergangenen Jahren wohl selten bekommen. Am Freitagabend fanden zeitgleich drei Veranstaltungen in dem Paderborner Stadtteil statt. Auslöser war die AfD, die am Einkaufszentrum Auf der Lieth zur Abschlusskundgebung zum Kommunalwahlkampf eingeladen hatte.

Die meisten Teilnehmer hatte die Gegen-Kundgebung zur AfD-Veranstaltung des Bündnisses gegen Rechts. Foto: Ingo Schmitz

Bei den zurückliegenden Wahlen hatte die AfD in den beiden Wohngebieten stark an Stimmen gewonnen. Das war wohl auch der Grund, warum sich die Paderborner Rechtspopulisten am Freitagabend genau ins Herz des Wohngebietes Lieth positionierten. Am Einkaufszentrum stellten sie ihre Bühne auf, von der unter anderem der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Anton Friesen sprach.

Geschätzte 40 Teilnehmer nahmen an der AfD-Kundgebund teil, die von etlichen Polizisten gesichert wurde.

Die Kundgebung der AfD direkt am Einkaufszentrum Auf der Lieth Foto: Ingo Schmitz

Nur wenige hundert Meter weiter, direkt am St. Hedwig Gemeindezentrum fand auf dem Josef-Spiegel-PLatz ein ökumenischer Freiluft-Gottesdienst statt. Daran nahmen unter anderem Paderborns Bürgermeister Michael Dreier (CDU), CDU-Landratskandidat Christoph Rüther, CDU-Stadtverbandsvorsitzender Daniel Sieveke sowie Grünen-Bürgermeisterkandidat Dr. Klaus Schröder und die Grünen-Stadtverbandsvorsitzende sowie Landtagsabgeordnete Sigrid Beer teil.

Der Gottesdienst wurde unter anderem von Pfarrer Benedikt Fischer zelebriert, der sich bei allen Helfern für die Organisation der Feier als Gegenpart zur AfD-Kundgebung bedankte.

Und hier die Teilnehmer des Freiluft-Gottesdienstes, unter anderem mit Daniel Sieveke, Michael Dreier, Christoph Rüther, Dr. Klaus Schröder und Sigrid Beer. Foto: Ingo Schmitz

Ebenfalls unter freiem Himmel fand beim benachbarten Minigolfplatz eine weitere Kundgebund statt, die das Bündnis gegen Rechts organisierte hatte. Auch hier sicherten etliche Polizisten die Veranstaltung. Die Parteien wie unter anderem die Grünen, SPD, Volt und die Partei waren stark vertreten. Geschätzte 150 Teilnehmer waren hier zusammen gekommen, um sich gegen die Politik der AfD deutlich zu positionieren.

Nach ersten Erkenntnissen fanden alle drei Veranstaltungen ohne weitere Zwischenfälle statt.

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