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Nur Berufssportler oder Bundeskader-Athleten dürfen trotz Lockdown auf den Platz und in die Halle

Ahorn-Sportpark: Wirbel um Training

Paderborn

Während Breiten- und Amateursportler derzeit wegen der Pandemie nicht trainieren dürfen, gilt dies nicht für Berufssportler oder Sportler, die in einem Landes- oder Bundeskader sind und in Stützpunkten trainieren. Diese Regelung kann für Aufregung und Verwirrung sorgen, wie sich jetzt in Paderborn gezeigt hat.

 

Der Ahorn-Sportpark ist für Amateur- und Breitensportler während des Lockdowns geschlossen. Foto: Jörn Hannemann

Ein Leser dieser Zeitung rieb sich am Mittwoch verwundert die Augen, als er in der Sporthalle des Ahorn-Sportparks Licht brennen sah und dort Baseball-Spieler beim Training beob­achtete.

Ralf Pahlsmeier, Geschäftsführer des Ahorn-Sportparks, klärt auf: „Training in Landesleistungs- und Bundesstützpunkten ist weiterhin erlaubt. Das geht aus Paragraf 9, Absatz 4, der Corona-Schutzverordnung hervor. Der Ahorn-Sportpark ist ein solcher Landesleistungsstützpunkt.“ In der Sporthalle trainieren Pahlsmeier zufolge einige Leichtathleten sowie Squasher und Baseballspieler, die National­kadern oder Olympiakadern angehören.

Am Mittwoch trainierten Spieler der Untouchables. „Das Training ist in Kleingruppen organisiert und die Trainer tragen FFP2-Masken“, sagte Pahlsmeier. Man müsse das Thema auch international beleuchten. Während es in den USA im Baseball schon wieder Spielbetrieb gebe, könnten deutsche Spieler derzeit keine Wettkämpfe bestreiten. Es sei aber wichtig, zu trainieren.

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