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Paderborner Perspektiven

Alles dreht sich nur noch ums Rad

Paderborn

Der Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität sollte sich in Radverkehrsausschuss umbenennen. In den Sitzungen am 16. März und 20. April ging es um einen Radschnellweg von Schloß Neuhaus zur Kernstadt, eine Infokampagne für Radverkehrszonen, um Radservicestationen, den grünen Pfeil für Radfahrer, sogenannte Pop-up-Radwege an der Detmolder und Neuhäuser Straße und die Verwendung eines neuartigen Verkehrsschildes, das Autofahrern an Engstellen das Über­holen von Radfahrern verbietet. Verbesserungen für Autofahrer standen nicht auf der Tagesordnung.

Dietmar Kemper

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Die Grünen, eine Radfahrerpartei, bestimmen zusehends die Themen und zwingen die CDU mit in den Sattel. Jahrzehntelang wurden Innenstädte autofreundlich gestaltet, die Straßen sollten breit sein, die Fahrzeuge quasi direkt vor den Geschäften abgestellt werden können. Heute ist das Rad das Maß aller Dinge, Autos werden aus dem Zentrum verdrängt – und nicht nur dort. Als zuletzt die drei Büros ihre ersten Pläne für das Zukunftsquartier auf dem Gelände der Barker-Kaserne vorstellten, war viel die Rede davon, dass Autos „verschwinden“ müssten, versteckt etwa in Nachbarschaftsgaragen.

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