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Dank solidarischer Hilfe kommt Peter Kahlert jetzt wieder eigenständig zur Arbeit

Als der Tornado in Paderborn die Autos zerstörte

Paderborn

Als beim Tornado am 20. Mai Glassplitter in sein Büro flogen, blieb Peter Kahlert unverletzt. Aber gleichzeitig musste er mit ansehen, wie sein Auto auf dem Parkplatz der Firma Mettenmeier zerstört wurde. Und für den körperbehinderten Mann war das eine Katastrophe. „Ich war am Boden zerstört und dachte, ich müsste jetzt ein Jahr lang Taxi fahren“, erinnert er sich.

Peter Kahlert ist glücklich. Der 58-jährige Paderborner ist nicht länger auf Taxis angewiesen. Foto: Oliver Schwabe

Der Tornado demolierte in Paderborn viele Fahrzeuge oder zerstörte sie. Auf Kahlerts Opel Astra stürzte eine Glasfront aus der dritten Etage. „Beide A-Säulen waren gebrochen, alle Fenster kaputt“, beschreibt der Besitzer den Schaden. Irgendein Auto fahren kann er nicht. Der Astra war extra auf Handgas umgerüstet worden, denn Kahlert war mit einem Hirnschaden auf die Welt gekommen, die Bewegungssteuerung ist gestört, er selbst ist auf Krücken angewiesen. Das umgerüstete Auto sicherte ihm die Möglichkeit, mobil zu sein, zur Arbeit zu kommen.

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