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Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen: Daisy Höcker neue Vorsitzende

ASF wählt neuen Vorstand für den Kreis Paderborn

Paderborn

Lange mussten die SPD-Frauen warten, bis sie sich wieder in Präsenz treffen konnten, um sich persönlich auszutauschen und ihren Vorstand neu zu wählen. Nun war es so weit und es fanden sich Frauen jeden Alters im Hotel Aspethera ein. Dort standen die Wahlen des neuen Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) für den Kreis Paderborn an.

Die Paderborner SPD-Frauen mit Ehrengast Miriam Welz (2. von links) und Daisy Höcker, der neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen im Kreis Paderborn (7. von links). Foto: SPD

Daisy Höcker, unter anderem stellvertretende Vorstandsvorsitzende im SPD-Ortsverein Paderborn, Beisitzerin in der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen und sachkundige Bürgerin für die SPD im Rat der Stadt Paderborn, wurde von der Versammlung als Vorsitzende vorgeschlagen und einstimmig gewählt. „Ich bedanke mich herzlich für euer Vertrauen und werde mich gerne weiterhin für die Frauenrechte im sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Bereich einsetzen“, sagte Höcker.

Zu ihrer Stellvertreterin wählte die Versammlung die 20-jährige Vanessa Selmani. Die Funktion der Schriftführerin übernimmt Vivienne Kannengießer. Zu Beisitzerinnen wurden für den Kreis Paderborn Ursula Berhorst-Schäfers, Bianca Block, Anja Ebner, Marion Kückmann, Kerstin Nitsche, Cornelia Stötefalke, Angelika Wichmann-Glaser und Susanne Volmari für zwei Jahre gewählt.

Als Ehrengast begrüßten die Frauen Miriam Welz, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen OWL (ASF), Welz war der Einladung gefolgt, zu den Frauen zu sprechen. Die 35-jährige Bielefelder Ratsfrau betonte in ihrer Rede, dass ein Vernetzen untereinander sehr wichtig sei, um sich gegenseitig zu stärken, auszutauschen und füreinander einzustehen.

„Die SPD ist eine aufgeschlossene Partei, jedoch müssen wir Frauen für unsere Rechte einstehen.“ Ausführlich ging Welz auf die Gefahren für geflüchtete Frauen aus der Ukraine ein. So sagte sie, dass diese mittlerweile Tipps bekämen, wo sie ihr Geld verstecken oder wie sie sich vor Menschenhandel schützen können.

Einen wichtigen Punkt nahm auch ihre Kritik an der Gesetzesinitiative in den Vereinigten Staaten, die das Recht der körperlichen Selbstbestimmung von Frauen in den USA beschneiden möchte, ein. Nach einer kurzen Diskussion bedankten sich die Paderbornerinnen bei der Bielefelderin mit einem Präsent.

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