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Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt nun in sieben weiteren Fällen

Atteste auf dem Prüfstand

Paderborn (WB/itz)

Wegen mutmaßlich falscher Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht ermittelt die Staatsanwaltschaft Paderborn nun in sieben weiteren Fällen. Damit ist noch kein Ende in Sicht: Zusätzliche Verfahren werden in Kürze erwartet.

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Zeitweise herrschte in Teilen der Paderborner Innenstadt eine Maskenpflicht. Foto: Jörn Hannemann

„Die Anzahl ist noch nicht bekannt. Die sieben Verfahren richten sich gegen sechs Ärzte, von denen fünf aus Paderborn sind und einer aus Porta-Westfalica“, sagte Oberstaatsanwalt Marco Wibbe am Donnerstag. Mit Ergebnissen sei nicht vor März zu rechnen.

Erste Fälle waren bereits im Dezember bekannt geworden. In einem dieser älteren Fälle gegen eine Ärztin aus dem Kreis Paderborn sei das Verfahren „wegen möglicher geringer Schuld“ eingestellt worden. Außerdem waren Verfahren gegen sechs Personen eingeleitet worden, die falsche Atteste benutzt haben sollen. Davon wurden bereits zwei Verfahren eingestellt. In den übrigen Verfahren dauern die Ermittlungen an.

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