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Bremer und die Bahn kurz vor der Einigung – Stadt soll mehr zahlen

Bahnhofsneubau auf der Zielgeraden

Paderborn (WB). Die Verhandlungen für einen Neubau des Paderborner Hauptbahnhofs inklusive einer Hotelnutzung in den Obergeschossen zwischen der Bremer AG und der Deutschen Bahn stehen direkt vor ihrem Abschluss. Das hat die Stadt Paderborn mitgeteilt.

Die Planungen für den Paderborner Bahnhof sehen ein sechsgeschossiges Gebäude vor. Das aufgesetzte Technikgeschoss im westlichen Teil stellt das Modell noch nicht dar. Foto: archwerk

Das Thema beschäftigt die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Planen und Umwelt am 5. Juli und wird abschließend in der Ratssitzung am 11. Juli behandelt. Die Politik soll dann nicht nur die aktuelle Planung zustimmend zur Kenntnis nehmen, sondern auch der Gewährung einer Finanzierungsbeteiligung in Höhe von 1,9 Millionen Euro durch die Stadt Paderborn an die Deutsche Bahn zustimmen.

Die Neubauplanung für den Hauptbahnhof sieht ein sechsgeschossiges Gebäude mit aufgesetztem Technikgeschoss im westlichen Teilbereich vor. Vor allem das Erdgeschoss wird vor allem von der DB AG und für das Hotel genutzt. Im ersten Obergeschoss sind die Überhöhung der Bahnhofshalle und Büronutzungen geplant. Weiter schafft eine neue Empfangshalle ein Eingangstor für Bahnreisende in die Stadt: Der Eingangsbereich soll wesentlich großzügiger gestaltet und belichtet werden. Auch auf eine barrierefreie, geradlinige und übersichtliche Wegeführung wird Wert gelegt.

Beteiligung in Höhe von 1,9 Millionen Euro

Ferner plant die Stadt in Zusammenhang mit dem Bahnhofsneubau ein Parkhaus auch für die Nutzer von Bahnhof und Hotel. Für die Realisierung des Bahnhofsgeschosses mit repräsentativer Empfangshalle ist seitens der Stadt Paderborn eine Finanzierungsbeteiligung in Höhe von 1,9 Millionen Euro vorgesehen, die durch den Rat beschlossen werden muss. Ohne einen Zuschuss würde das heutige Bahnhofsgebäude bestehen bleiben, eine zukunftsorientierte Entwicklung fände vorerst nicht statt. Bürgermeister Michael Dreier: »Dies zeigt nicht nur die immense Bedeutung der Projektunterstützung für die Stadt Paderborn, sondern auch, dass eine Realisierung ohne einen städtischen Zuschuss nicht möglich wäre.«

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