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36-jährige Paderborner bedankt sich bei einigen Spendern

Bei Herz-Operation 52 Liter Blut erhalten

Paderborn (WB). Es gibt ein Foto aus dem vergangenen Jahr, als Sascha Hassenewert aus dem Krankenhaus entlassen worden ist. Darauf sind viele Experten aus dem Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen zu sehen, die sein Leben gerettet haben. Dass sich tatsächlich noch viel mehr Personen für ihn eingesetzt haben, sei ihm erst viel später klar geworden, berichtet er heute.

Das Bild zeigt Sascha Hassenewert (rechts), der sich gemeinsam mit Professor Dr. Cornelius Knabbe (Mitte) bei den treuen Blutspendern wie Michael Eickelmann bedankt. Eickelmann hat in den vergangenen 30 Jahren 425 Plasma- und 104 Vollblutspenden geleistet. Foto: Armin Kühn

»Während meiner Operationen haben die Ärzte insgesamt 52 Liter fremdes Blut benötigt, damit ich überlebe. Man hat mir gesagt, dass dafür 104 Menschen zur Blutspende gegangen sind.« Dafür hat sich der 36-jährige Paderborner jetzt beim Uni-Blutspendedienst OWL in Bielefeld bei einigen Spendern bedankt. »Das war noch ein großes Anliegen, mich nicht nur bei meinen Ärzten und Pflegekräften zu bedanken, sondern auch die Menschen kennenzulernen, die wie selbstverständlich Blut gespendet haben«, berichtet er.

Aufgrund einer genetisch bedingten Herzschwäche musste Sascha Hassenewert viele Monate lang mit einem künstlichen Herzersatz, einem Cardio-West-Kunstherz, leben. Erst 2017 hat der Paderborner ein Spenderherz erhalten.

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