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Verwaltungsgebäude entsteht an der Bürener Bahnhofstraße

Caritas baut für drei Millionen

Büren (WB/han). Zwei Jahre haben die Planungen gedauert. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat gestern der Bau des neuen, drei Millionen Euro teuren Hauses der Caritas an der Bürener Bahnhofstraße begonnen.

Beim symbolischen ersten Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude der Caritas in der Bürener Bahnhofstraße: (von links) Bürgermeister Burkhard Schwuchow, Klaus Menzel (Bauunternehmen Hagelüken), Caritasvorstand Antje Brüggemann, Bauleiter Stephan Eckelt, Caritasvorstand Christian Bambeck, Architekt Martin Brockmeyer, Annette Stracke (Caritasrat), Ludger Eilhardt-Chrobak, Prokurist Christoph Wagner, Fachbereichsleiterin Silvia Schneppe und Bernhard Holtkamp (Caritasrat). Foto: Hanne Hagelgans

Schon seit langem ist die Verwaltung des Caritasverbandes im Dekanat Büren in der Briloner Straße viel zu klein geworden. Die Beratungsangebote – von der Schuldner- und Suchtberatung über Angebote für Flüchtlinge bis zu Mutter-Kind-Kuren – sind darum schon vor einigen Jahren ins Obergeschoss der Volksbank in der Nikolausstraße 2 umgezogen. Doch nach wie vor war der Platz für die Verwaltung knapp.

Abhilfe soll nun der Neubau schaffen, den das Bad Lippspringer Architekturbüro Brockmeyer und Rüting geplant hat. Das Gebäude mit einem umbauten Raum von 5545 Kubikmetern und einer Nutz- und Verkehrsfläche von 1263 Quadratmetern soll im August kommenden Jahres bezugsfertig sein.

Multifunktional nutzbare Besprechungsräume

Es wird Platz bieten für die Verwaltung des Caritasverbandes mit 580 Mitarbeitern in 15 unterschiedlichen Einrichtungen und einem Jahresumsatz von rund 17 Millionen Euro. Neben Büros wird es auch multifunktional nutzbare Besprechungsräume geben. Im Erdgeschoss werden außerdem die Sozialstationen St. Elisabeth und St. Hedwig untergebracht, deren Mitarbeiter pflegebedürftige Menschen in der Bürener Kernstadt und in Steinhausen ambulant zu Hause betreuen. Drei Mal in der Woche findet in dem Neubau außerdem das beliebte Nachmittagsangebot Elisabethstuben statt: Ähnlich wie in einer Tagespflege können dort ältere und pflegebedürftige Menschen gemeinsam Zeit verbringen, sich unterhalten, spielen, basteln oder handarbeiten.

Bei der Planung des neuen Gebäudes, das ohne öffentliche Fördermittel und vorwiegend mit heimischen Unternehmen entstehe, habe man bewusst auch Leerflächen geschaffen, betonte Caritasvorstand Christian Bambeck während der gestrigen kleinen Feier zum ersten Spatenstich. Denn der Caritasverband rechnet mit weiterem Wachstum.

»Mitten in Büren und mitten in der Bürener Gesellschaft«

Nach der Verlagerung der Verwaltung in den Neubau im Spätsommer kommenden Jahres ziehen die Beratungsangebote, dann ergänzt durch weitere Angebote der Paderborner Caritas, um in den bisherigen und dann frei gewordenen Verwaltungssitz in der Briloner Straße 9.

Lange sei nach einem passenden Grundstück gesucht worden, schaute Bürgermeister Burkhard Schwuchow zurück. Nun habe das Haus der Caritas seinen endgültigen Platz »mitten in Büren und mitten in der Bürener Gesellschaft« gefunden. Hier schaffe man den Spagat zwischen karitativem Engagement und Wirtschaftlichkeit, sei mit Leidenschaft für die Menschen da und – auch dank des Ehrenamts – bestens vernetzt. Zugleich werde der Neubau den Bürener Ortseingangsbereich als markantes Gebäude aufwerten.

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