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Werbegemeinschaft Paderborn setzt auf Unterstützung durch CDU und FDP

Chance für verkaufsoffene Sonntage

Paderborn (WB/itz). Das Ergebnis der Landtagswahl setzt neue Hoffnungen bei der Werbegemeinschaft Paderborn frei. Der Vorstand baut darauf, dass mit einer Koalition aus CDU und FDP eine verbindliche und praktikable Regelung vereinbart wird, die bis zur vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr ermöglicht. Das erklärte Geschäftsführer Uwe Seibel auf Anfrage.

Die Werbegemeinschaft Paderborn wünscht sich einheitliche Ladenschlusszeiten in der City. Die Galeria Kaufhof testet derzeit die Ausweitung der Öffnungszeit an Samstagen bis 19 Uhr. »Mit Erfolg«, sagt Geschäftsführer Michael Stauber.  Foto: Jörn Hannemann

Vor diesem Hintergrund bittet die Werbegemeinschaft die Bürger weiter um Unterstützung für ihre Petition. In der wird gefordert, dass der so genannte Anlassbezug für die Sonntagsöffnung aus dem Gesetz gestrichen wird. Damit hätte die Werbegemeinschaft freie Hand, an welche Veranstaltungen sie die maximal vier Sonntage knüpft.

In den Geschäften der Innenstadt liegen Unterschriftenlisten aus. »Noch bis zur Sommerpause besteht die Möglichkeit, die Petition zu unterstützen«, sagt Seibel. Es gehe um den Erhalt des stationären Einzelhandels, um eine attraktive Freizeitgestaltung der Menschen und auch um attraktive Zulagen für die Beschäftigten.

Einführung eines monatlichen verlängerten Einkaufsabends

Parallel bereitet die Werbegemeinschaft die Einführung eines monatlichen verlängerten Einkaufsabends vor. »Wir haben die Straßengemeinschaften der City informiert und bitten um eine wohlwollende Begleitung«, sagte Seibel. Ebenso wichtig sei aber ein einheitlicher Ladenschluss am Samstag, betonte er.

Einen Vorstoß hat die Galeria Kaufhof gewagt, die nun samstags nicht mehr um 18, sondern erst um 19 Uhr schließt. Geschäftsführer Michael Stauber lässt den Test in Absprache mit der Belegschaft bis Ende des Jahres laufen. Nach seinen Angaben werde das Angebot sehr gut angenommen.

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