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Initiatoren übergeben Ideenpapier an Bürgermeister Michael Dreier

Chancen der Digitalisierung im Sport

Paderborn (WB). Die Paderborner Bevölkerung ist sportlich aktiv und gilt als äußerst gesundheitsbewusst. So sind 83 Prozent der Bürger regelmäßig aktiv. Allein 48.000 Mitglieder sind in den zahlreichen Paderborner Sportvereinen organisiert. Auch in diesem großen Freizeitsektor hält die digitale Entwicklung immer stärker Einzug. Eine Initiative aus Sportbegeisterten hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Herausforderung anzunehmen und die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen, um Sportaktivitäten und Gesundheitsförderung in Paderborn zu verbessern.

Freuen sich über das Ideenpapier zum digitalen Wandel (von links): Ralf Pahlsmeier, Carolin Emme, Martin Hornberger, Bürgermeister Michael Dreier, Christian Stork, Mathias Hornberger, Uli Kussin und Sascha Wiczynski. Foto: Braun Media

Dabei liegt der Fokus sowohl auf der Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Sport- und Gesundheitsanbieter als auch für die potenziellen Sporttreibenden auf der Suche nach dem individuell bestmöglichen Angebot. »Mit unserer Initiative möchten wir einen Denkanstoß geben, die sich bietenden Chancen zu nutzen«, berichtet Ralf Pahlsmeier, einer von acht Ideenentwicklern. Dabei sollen die Anbieter, insbesondere die Sportvereine sowie die sportinteressierten Bürger, unterstützt werden. Im Sinne der neuen Datenschutzgrundverordnung werde eine geeignete Plattform für jedermann bereitgestellt. Diese Projektidee wurde nun mit einer kurzen Dokumentation an Bürgermeister Michael Dreier herangetragen.

Seit 2017 Leitkommune in der digitalen Modellregion OWL

Die Stadt Paderborn ist seit 2017 Leitkommune in der digitalen Modellregion OWL. Von hier aus sollen zukunftsfähige Ideen entwickelt und realisiert werden, die über die Stadtgrenzen hinaus als Vorbild dienen sollen.

»Bewegung, Spiel und Sport sind ein elementares Grundbedürfnis und die Basis für eine gesunde Lebensführung«, sagte Stadtsportverbandsvorsitzender Mathias Hornberger. Die Digitalisierung könne dabei helfen und unterstützen, aber nicht das persönliche und direkte Miteinander von Menschen ersetzen. »Die Verbindung der analogen Bewegung mit den digitalen Möglichkeiten ist daher eine große Herausforderung und Chance zugleich«, so Hornberger, der einen konstruktiven Austausch zu den 140 Paderborner Sportvereinen herstellen möchte. Zusammen mit den Vereinen soll die Idee weiterentwickelt werden. Bürgermeister Michael Dreier sagt zu, die Initiative zu unterstützen und in die Projektstrukturen der »digitalen Heimat PB« einzugliedern.

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