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Paderborner Spezialisten informieren und beantworten Fragen im Live-Chat

Darmkrebs vorbeugen und besiegen

Paderborn

Das Brüderkrankenhaus bietet am Donnerstag, 17. November, einen Online-Patientenvortrag an, in dem es um Vorsorge, Symptome, Diagnose und Therapie bei Darmkrebs geht.

Wenn Darmkrebs operiert werden muss, wird das möglichst minimal-invasiv gemacht. So kommen die Patienten schnell wieder auf die Beine. Dr. Ulrich Pannewick (links) und Prof. Dr. Sameer Dhayat erklären, warum die Darmkrebsvorsorge so wichtig ist.  Foto: Brüderkrankenhaus St. Josef

Gesunde Ernährung und körperliche Aktivität sind die beste Prävention gegen Darmkrebs. Trotzdem: Mit zunehmendem Alter steigt das Darmkrebs-Risiko. Die Vorsorge ab dem 50. Lebensjahr ist ein wichtiger Schritt, um Leben zu retten. „Dass Jahr für Jahr bundesweit rund 27.000 Menschen an Darmkrebs sterben, ist unnötig“, sagt Dr. Ulrich Pannewick, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des Brüderkrankenhauses St. Josef.

Er und Prof. Dr. Sameer A. Dhayat, Leitender Oberarzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, bieten am Donnerstag, 17. November, um 18.30 Uhr einen Online-Patientenvortrag an, in dem es um Vorsorge, Symptome, Diagnose und Therapie bei Darmkrebs geht. Die Ärzte appellieren an die Eigenverantwortung der Patienten: „Die Krankenkassen zahlen die Darmkrebs-Vorsorge. Von hundert Patienten nehmen aber nur 20 dieses Angebot wahr.“

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Live-Chat ist ein mobiles Endgerät wie Handy, Tablet oder PC mit Internetzugang. Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie per E-Mail bis Donnerstag, 17. November, entgegen: [email protected]. Interessierte erhalten im Vorfeld eine detaillierte Anleitung. Weitere Informationen: https://www.bk-paderborn.de/bkp/veranstaltungen/

Darmkrebs tut erst einmal nicht weh. Oft dauert es Jahre, bis aus einer harmlosen Zellwucherung in der Schleimhaut, einem Polypen, eine bösartige Geschwulst wird. „Diese Zeit ist wertvoll“, sagt Pannewick, „man kann den Darmkrebs verhindern, wenn man bei einer Darmspiegelung die Polypen entfernt Heilungschancen gibt es auch dann, wenn ein operativer Eingriff erforderlich ist“. „Patienten mit fortgeschrittenen Darmtumoren können wir mit minimal-invasiver Schlüsselloch-Chirurgie erfolgreich helfen“, erklärt Dhayat.

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