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Folge 2 der WV-Serie über die Paderborner Stadtviertel

Das Riemeke – zwischen Tradition und Multikulti

Paderborn

Eine Stadt verändert ihr Gesicht: Das gilt auch für das Paderborner Riemekeviertel, das ursprünglich vor den Toren der Stadt lag und heute ein pulsierendes Quartier für Wohnen, Leben und Arbeiten ist. Im zweiten Teil der Serie über die Paderborner Stadtteile hat sich das WESTFÄLISCHE VOLKSBLATT mit Reinhard Brechmann getroffen.

Von Ingo Schmitz

Die zum Teil aufwendig gestalteten Hausfassaden im alten Teil des Riemekeviertels geben dem Wohnquartier den besonderen Charme. Allerdings gibt es auch immer wieder Häuser, an denen der Zahn der Zeit deutlich genagt hat. Der Anteil der Zugezogenen ist in manchen Straßen hoch, wie Reinhard Brechmann berichtet. Foto: Ingo Schmitz

„Ich habe es nicht weit gebracht“, sagt der 64-Jährige und schmunzelt. „Hier lebe ich und hier habe ich gearbeitet. Eigentlich bin ich hier nie wirklich weggekommen“, lautet seine Liebeserklärung an „seinen“ Stadtteil. Und dazu gehört natürlich auch die „Sacré-Cœur“ des Riemekeviertels: Die Herz-Jesu-Kirche steht vis-a-vis zum Westerntor und wurde in den Jahren 1897/98 errichtet. Sie ist der Ausgangspunkt für einen Rundgang zwischen Multikulti, grüner Lunge, Stadtteilfesten, Kinderkarneval, Handwerkstradition, Kasernengelände und wachsender Wohnbebauung.

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