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Neues Faltblatt zum Paderquellgebiet erschienen

Das sprudelnde Herz Paderborns

Paderborn

Ein einzigartiges Naturphänomen sind die rund 200 Quellen der Pader, die mitten in Paderborn im Paderquellgebiet entspringen. „Das Paderquellgebiet ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Paderborn-Besucher, aber auch der Paderborner selbst gerückt“, weiß Tourismusleiter Karl Heinz Schäfer.

Die Technische Beigeordnete Claudia Warneke präsentiert das neue Faltblatt – sehr zur Freude von Ulrich Zacharias (Tourist-Information, von links), Karl Heinz Schäfer (Geschäftsführer Verkehrsverein) Dieter Honervogt (Vorsitzender Verkehrsverein und Freunde der Pader) und Stefan Buschmeier (Mitarbeiter im Amt für Umweltschutz und Grünflächen). Foto: Jörn Hannemann

Aber was macht die Pader und die „grüne Lunge“ Paderborns so besonders? Antworten gibt das neue Faltblatt „Paderquellgebiet – das sprudelnde Herz der Stadt“, das von der Tourist-Information in Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz und Grünflächen und dem Verein „Freunde der Pader“ aufgelegt und von der Agentur Morsch Werbung gestaltet wurde. Die Fotos stammen überwiegend aus der Kamera des passionierten Hobbyfotografen Josef Bröckling, der diese eigens für das Faltblatt aufgenommen hat.

Dieter Honervogt, der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Pader“ erklärt: „Umfangreiche Informationen zu verschiedenen Themen rund um die Pader und das Paderquellgebiet werden angesprochen, ein Gebietsplan mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten leitet die Besucher. Auch die Geschichte des Paderquellgebiets, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die energetische Nutzung des Paderwassers werden erläutert.“

Die Pader entspringt in sechs Quellflüssen aus rund 200 Quellen, die eine enorme Schüttmenge haben – genug Wasser, um pro Sekunde 40 Badewannen zu füllen. Diese Quellflüsse werden in drei Quellbereichen zusammengefasst – dem westlichen, dem mittleren und dem östlichen Paderquellgebiet.

2019 wurde das mittlere Paderquellgebiet mit der Maspernpader neu gestaltet. Dabei entstand im Bereich der ehemaligen Gärtnerei Kehl-Schwarze eine hochwertige Auenlandschaft. „Bereits in der Planungsphase durfte sich die Stadt Paderborn über zwei außergewöhnliche Förderungen freuen: die Förderung zur ökologischen Aufwertung der Pader durch das Land NRW sowie die Förderung im Bundesprogramm „Nationales Projekt des Städtebaus“.

Aktuell streben wir die Bewerbung um die Verleihung des Europäischen Kulturerbesiegels für die Urbane Wasserlandschaft an“, berichtet Claudia Warnecke, die Technische Beigeordnete der Stadt.

Das Faltblatt ist ab sofort in der Tourist-Information am Marienplatz erhältlich.

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