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Krähenfuß bohrt sich in Reifen

Der fünfte Fall: Wieder Anschlag auf Bus in Paderborn

Paderborn

Es ist bereits der fünfte Fall innerhalb weniger Wochen: Erneut ist an einer Paderborner Bushaltestelle ein Krähenfuß ausgelegt worden. Wieder befanden sich auf dem spitzen Metallteil die Symbole „Z“ und „V“, wie sie von Putin-Anhängern und Befürwortern des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine häufig verwendet werden.

Bereits zum zweiten Mal wurde an der Haltestelle Waldeslust in Neuhaus ein Krähenfuß mit Z-Symbol ausgelegt. Foto: Jörn Hannemann

Die Stahlkralle lag wie bereits vor zwei Wochen am Ostersamstag an der Bushaltestelle „Waldlust“ an der Bielefelder Straße in Paderborn-Schloß Neuhaus und ereignete sich wieder an einem Samstag.

Betroffen war die Linie 1 in Richtung Sennelager. Obwohl die Fahrer besonders sensibilisiert sind, wie das Busunternehmen Padersprinter mitteilt, konnte der tückischen Gefahr auf dem Boden nicht mehr ausgewichen werden, so dass sich die Metallspitzen in den Reifen bohrten. „Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Bus konnte jedoch nicht mehr weiterfahren und der Reifen musste ausgetauscht werden“, betont Padersprinter-Sprecherin Lisa Niemeier-Casey.

Weil die Padersprinter-Busse seit Wochen aus Solidarität mit ukrainischer Flagge fahren, wird eine politisch motivierte Tat vermutet. Deshalb ermittelt auch der zuständige Bielefelder Staatsschutz.

Belohnung von 2.500 Euro wartet

Das Busunternehmen hat für Informationen, die zur Identifizierung der oder den Tätern führt eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgelobt. Bislang seien aber bei Padersprinter noch keine nennenswerte Hinweise eingegangen, so Niemeier-Casey.

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