„Drive By“: Fotografinnen und Fotografen dokumentieren die Spuren des britischen Militärs in Paderborn

Die Alanbrooke-Kaserne ist ein lohnendes Motiv

Paderborn

Sechs Fotografinnen und Fotografen eröffnen sechs unterschiedliche Perspektiven auf die ehemalige britische Kaserne an der Elsener Straße in Paderborn.

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Die Fotografien, hier „Entropie“ von Axel Czypionka, sind am Zaun des militärischen Geländes ausgestellt und bis in den Sommer hinein zu sehen. Foto: Tobias Vorwerk

Aufgetürmte Pflastersteine, ein zerbrochener Wintergarten, leere Panzerhallen, endlose Flure, rotweiße Backsteingebäude: Sie sind Zeugen einer Zwischenzeit. Bevor auf dem Gelände der Alanbrooke-Kaserne ein ziviles Wohnquartier entsteht, haben die Fotografinnen und Fotografen die Gunst der Stunde genutzt und sind den Spuren nachgegangen, die das britische Militär hinterlassen hat, und das vom Keller bis zum Dachboden. Erstmals sind die Ergebnisse dieser umfangreichen Fotoexpedition öffentlich zu sehen – und das am Ort des Geschehens. Am historischen Zaun der Alanbrooke-Kaserne werden auf mehr als 100 Metern rund 65 Bilder präsentiert. Die Stadt Paderborn lädt alle ein, sich die Fotografien aus der Nähe, unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung, anzuschauen. Die Fotos werden bis in den Sommer zu sehen sein.

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