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Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat an Aschermittwoch zu mehr Zusammenhalt aufgerufen

„Die Welt darf nach Corona nicht schlechter sein“

Paderborn (WB/kna)

Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker hat an Aschermittwoch zu mehr Zusammenhalt in der Corona-Krise aufgerufen.

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Erzbischof Hans-Josef Becker streut Generalvikar Alfons Hardt gesegnete Asche auf den Kopf und zeichnet dabei kontaktlos ein Aschekreuz. An Aschermittwoch hat die 40-tägige Fastenzeit begonnen. Foto: Thomas Throenle / Erzbistum Paderborn

Zu Beginn der Pandemie seien manche davon ausgegangen, dass die Welt nach Corona besser oder gerechter sein werde als zuvor, sagte er bei einem Gottesdienst im Paderborner Dom. Davon sei er nicht überzeugt. Die Welt sollte nach Corona aber zumindest „nicht schlechter oder egoistischer sein“.

Becker nannte es wichtig, dass sich die Menschen an ihre Endlichkeit erinnern. Der Erfahrung der eigenen Begrenztheit müsse Solidarität mit anderen folgen. Die mit Aschermittwoch beginnende Fastenzeit sei die Zeit, Nein zu sagen zu allem, was zu Herzenshärte, Mitleidlosigkeit gegenüber anderen und der Natur, Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit führe.

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