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Triebtäter entführte vor sieben Monaten junge Frau im Kofferraum und missbrauchte sie am Paderborner Lippesee

DNA-Spur führt nicht weiter

Paderborn

Vor knapp sieben Monaten ist eine junge Frau nachts in der Paderborner Innenstadt verschleppt und am Lippesee missbraucht worden. Sichergestellte DNA-Spuren haben jedoch nicht den entscheidenden Hinweis auf den Täter liefern können. Entsprechende Medienberichtete bestätigte eine Pressesprecherin der Paderborner Polizei.

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Mit diesem Phantombild sucht die Polizei nach dem unbekannten Täter, der im Juli vergangenen Jahres eine junge in Paderborn verschleppte und am Lippesee missbrauchte. Foto: LKA NRW

Die Fahndung läuft weiter. Es gibt jedoch derzeit keine neuen Ermittlungsansätze. Hoffnung hatten die Ermittler auf die sichergestellte DNA-Spur gelegt, die zur weiteren Untersuchung an das Landeskriminalamt weitergeleitet wurde und nun vorliegt. Die DNA-Spur konnte jedoch nicht einer Person zugeordnet werden – die Identität des Täters bleibt unbekannt.

Rückblick: Am 10. Juli vergangenen Jahres hatte ein Mann an der Borchener Straße in Paderborn eine Frau verschleppt. An einem Automaten zwischen Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune wollte sie kurz nach Mitternacht eigentlich nur Zigaretten holen, als der unbekannte Täter sie akzentfrei auf Hochdeutsch ansprach. Er half ihr beim Ziehen der Zigaretten. Anschließend habe er sein Opfer von hinten gepackt und in den Kofferraum eines in der Nähe abgestellten Autos gezerrt und dort eingesperrt. Anschließend führ er mit ihr an knapp zehn Kilometer entfernt an eine entlegene Stelle am Lippesee in Paderborn-Sande. „Hier parkte er sein Fahrzeug an der Nesthausener Straße in Höhe des Hauses 99 – dort wo die Straße in einen Schotterweg übergeht. Anschließend zwang er die Frau in die Nähe des Seeufers. Dort kam es zu dem sexuellen Übergriff“, heißt es später im Pressebericht der Polizei.

Der Täter ließ anschließend die Frau am See zurück und entfernte sich in unbekannte Richtung.

Die Frau beschrieb ihn später als 25 bis 30 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und mit normaler Statur. Er hatte einen Vollbart, dunkle Haare und sprach akzentfrei Deutsch. Daraus entstand auch durch das Landeskriminalamt ein Phantombild, das die Polizei Paderborn im Juli vergangenen Jahres veröffentlichte. Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter 05251/3060 entgegen.

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