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Innenstadt wird aufgemöbelt – auch Spielgeräte sollen kommen

Drahtbänke haben ausgedient

Paderborn (WB/itz). Die Stadtverwaltung hat einen Plan aufgelegt, wie die Innenstadt attraktiver gestaltet werden soll. Dazu gehört zum Beispiel der Austausch der alt bekannten Drahtbänke gegen Bänke mit Holzoberflächen. Auch Spielgeräte sollen aufgestellt werden. Doch die Standortfrage sei nicht trivial, wie Volker Schultze, Leiter des Paderborner Stadtplanungsamts, jetzt mitteilte.

Optisch sind die Drahtbänke zwischen Westerntor und Rathausplatz schon lange kein Highlight mehr. Im kommenden Jahr sollen sie gehen Bänke mit Holzoberflächen ausgetauscht werden. Erstmals wird es auch Spielgeräte geben. Foto: Jörn Hannemann

Rettungswege und der Platzbedarf bei Stadtfesten führten zu erheblichen Einschränkungen. Priorität soll daher nun erst einmal der Austausch der alten Sitzmöbel gegen neue haben. „Die Drahtbänke zeigen Korrosion. Sie laden nicht zum Verweilen ein. Wie bereits im Umfeld des Rathauses geschehen soll der Austausch in der Westernstraße zeitnah erfolgen“, berichtete Schultze. Im Schildern hingegen sei eine Möblierung ausgeschlossen, sagte er. Dafür sei die Gasse einfach zu schmal.

Veränderungen auch am Kamp

Wenig Spielraum gebe es zudem für eine Ausweitung der Möblierung im Bereich des Rathausumfelds. Durch die Fahrscheinautomaten und Infotafeln für den ÖPNV gebe es kaum Möglichkeiten, noch weitere Bänke aufzustellen – wobei dies eigentlich wünschenswert wäre, meint die Verwaltung. Anders sieht es im Bereich des Kamps aus. Hier will die Verwaltung tatsächlich zusätzliche Bänke aufstellen. Zudem will man hier die Gelegenheit nutzen, die Ecke Kamp/Liboristraße optisch aufzuwerten. Dies könne jedoch nur in Abstimmung mit dem Eigentümer erfolgen, dem dort ein Teil der Fläche gehöre.

Kosten von insgesamt 95.000 Euro

Auf die Bremse tritt die Verwaltung bei der Umgestaltung des Franz-Stock-Platzes. Bekanntlich soll dieser im Zuge des Verwaltungsneubaus überarbeitet werden. Ebenso auf Eis liegt der Marienplatz. Dazu heißt es aus dem Technischen Rathaus: „Austausch, Integration und Ergänzung von öffentlichem Mobiliar sind nur sinnvoll im Rahmen einer Neuplanung des gesamten Stadtraums.“

Auch zu möglichen Standorten für Spielobjekte hat sich die Stadt Gedanken gemacht. So ist die Anschaffung von fünf unterschiedlichen Geräten geplant, darunter ein Wasserstrudel und ein Fernrohr. Standorte sollen das Restaurant Kochlöffel, das Franziskanerkloster, der Eingang Königstraße, der Rathausplatz (Butlers) sowie der Jühenplatz und der Königsplatz werden. Die neuen Bänke werden mit 50.000 Euro, die Spielgeräte mit 45.000 Euro kalkuliert.

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