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Paderborner Künstler Herman Reichold hat eine regionale Spirituose künstlerisch veredelt

Drei Hasen auf dem Gin

Paderborn

Diese Flasche ist ein Hingucker. Herman Reichold hat den „Dry Hasen Gin“ der Spirituosenmanufaktur Weila in Düsseldorf sozusagen künstlerisch veredelt. Der Paderborner Künstler ließ sich den Namen einfallen und verzierte die Flaschen und deren Verpackung mit Motiven aus dem Kreis Paderborn wie dem Viadukt, der Martinusquelle, der Saline in Salzkotten oder dem Paderborner Rathaus.

Dietmar Kemper

Herman Reicholds (rechts) Mitarbeiterin Lara Wenzel probiert den Gin, von dessen Güte Mike Wolters (links) und Frederik Driller überzeugt sind. Foto: Oliver Schwabe

Sie umgeben das berühmte Drei-Hasen-Motiv im Dom – natürlich in der typischer Pop-Art von Herman Reichold. Am Dienstag wurde die regionale Spirituose beim Getränkegroßhandel Driller an der Karl-Schutz-Straße präsentiert. Von ihm wird der „Dry Hasen Gin“ vertrieben. „Wir haben in der ersten Auflage 1000 Flaschen produziert“, sagte Mike Wolters von der Weila Gmbh. Herman Reichold erzählte, die Idee zu dem Getränk und der Zusammenarbeit mit ihm habe Johannes Weigl gehabt. Der Weila-Chef sei ein Urpaderborner. Die ursprüngliche Idee, die Spirituose „Pader Gin“ zu nennen, habe man verworfen, denn nach dem Fluss sei schon viel zu viel in Paderborn benannt. Reichold sieht in dem Gin „einen Botschafter für die Region“.

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