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Landgericht Paderborn verhandelt gegen mutmaßliche Mitglieder einer Großdealer-Bande

Drogen-Trio mit Riesen-Gewinn

Paderborn/Bad Lip...

Erhebliche Mengen Drogen sollen drei Männer nach Ostwestfalen-Lippe geschleust haben, um sie von hier aus weiter zu verteilen. Ein lu­kratives Geschäft, wenn die Staatsanwaltschaft Recht behält: Das Trio soll mehr als 800.000 Euro Gewinn gemacht haben. Derzeit müssen sich die drei Männer vor dem Paderborner Landgericht verantworten.

Ulrich Pfaff

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Krypto-Telefonie und ebenso verschlüsselte Chats dienen dazu, sich vor Entdeckung zu tarnen. Französische Behörden hatten wohl bereits 2019 solche Kommunikationswege gehackt und Erkenntnisse an deutsche Behörden weitergegeben. Das war der Anfang der Ermittlungen gegen die Bande, in der die drei Männer aus Bad Lippspringe, Salzkotten und Horn-Bad Meinberg ­tätig gewesen sein sollen – am Ende stand im November vergangenen Jahres ein Zugriff der Polizei unter anderem in Paderborn und Bad Lippspringe, wo ein Kilogramm Kokain, zwei Kilogramm Marihuana, 2,88 Kilogramm der synthetischen Droge MDMA und 100 Gramm Haschisch gefunden wurden, die zum gewinnbringenden Weiterverkauf dort lagerten. Der Bande sollen noch weitere namentlich bekannte und unbekannte Mitglieder angehören. Im Zuge der Anklageverlesung nannte die Staatsanwaltschaft Mengen, die teils pro Einzelgeschäft im zweistelligen Kilo-Bereich gelegen ­haben sollen.

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