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Mit Haschisch, Crystal Meth und Co. von Enschede nach Paderborn

Drogenkontrolle auf Bahnhöfen: Polizisten erwischen Paderborner und Mindener

Paderborn/Minden

Gegen fünf Männer und eine Frau hat die Bundespolizei am Wochenende Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet und reichlich Drogen sichergestellt. Erwischt wurden unter anderem eine Frau und ein Mann aus Paderborn und zwei Männer aus Minden.

Bundespolizisten haben bei Drogenkontrollen an Bahnhöfen über das Wochenende auch Drogen bei Fahrgästen aus Paderborn und Minden entdeckt (Symbolbild). Foto: Christian Charisius/dpa

Wie die Bundespolizei am Sonntagabend mitteilte, waren die beiden Paderborner am Freitagnachmittag bei einer Kontrolle aufgefallen.  Der 28-Jährige und die 42-Jährige waren zuvor mit dem Zug aus Enschede angekommen. Bei dem 28-jährigen Paderborner wurden dabei 80 Gramm Marihuana, 58 Gramm Haschisch, drei Gramm Crystal Meth und 22 Gramm Rauschmittelpilze gefunden. Seine Begleiterin führte einen Joint, eineinhalb Gramm Haschisch und zwei Gramm Kokain mit sich.

Am Samstagabend hatte das Zugpersonal drei junge Männer von der Weiterfahrt ausgeschlossen, weil das Trio keine Masken tragen wollte. Sie mussten den Zug von Amsterdam nach Hannover im  Hauptbahnhof Münster verlassen. Als die Bundespolizisten hinzugerufen wurden, stellten sie sofort den intensiven Geruch fest, der von den Männern ausging und der auf Drogen hindeutete. Bei einem 24-jährigen Mindener wurden rund 250 Gramm mit Haschisch versetzte Backwaren sichergestellt. Bei seinem 22-jähriger Begleiter, ebenfalls aus Minden, wurden insgesamt 40 Gramm Marihuana sichergestellt.

Am Sonntagnachmittag konsumierte ein 19-Jähriger aus Rheine auf dem Bahnsteig einen Joint. Der Geruch stieg vorbeikommenden Bundespolizisten sofort in die Nase. Sie forderten den Mann auf, den Joint zu löschen und fragten nach weiteren Betäubungsmitteln. Der Rheinenser händigte freiwillig ein Glas mit weiteren fünf Gramm Marihuana aus. 

Ein 31-jähriger Münsteraner derart aggressiv mit Bahnmitarbeitern, dass diese die Bundespolizei zur Hilfe riefen. Die Bundespolizisten nahmen den typischen Geruch von Marihuana bei dem Mann wahr und durchsuchten ihn. Dabei wurden in seiner Tasche über 40 Gramm Marihuana und eine kleine Menge einer synthetischen Droge gefunden. In seinem Tabakbeutel fand sich mit Marihuana gemischter Tabak.

Alle Betäubungsmittel wurden sichergestellt und gegen die Beschuldigten jeweils ein Strafverfahren eröffnet. Sie blieben auf freiem Fuß.

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