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Basta stellen in der Paderhalle ihr Programm »In Farbe« vor

Ein Abend voller lebenspraller Lieder

Paderborn (WB). Wenn basta die Bühne betreten, werde die Paderhalle zur Acappella-Fan-Hölle, verspricht der Veranstalter. Ihre letzten Auftritte seien derartig abgefeiert worden, dass man sich auf einiges gefasst machen könne. Basta werden am Samstag, 9. März, um 20 Uhr die Bühne betreten und ihr neues Programm »In Farbe« präsentieren, und das im Rahmen der Reihe »Kollegen der Nacht«, präsentiert vom Kulturbüro OWL.

Die fünf schnieken Jungs von Basta gewinnen dem manchmal tristen Leben Farbe ab. Und damit zaubern sie den Besuchern mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht. Foto: Rainer Holz

Ein Zuviel an Grau musste man von basta noch nie befürchten. Beständig versorgen die fünf Jungs im besten Alter ihr Publikum seit Jahren mit lebensprallen Liedern, komischen Geschichten und feinsinnigen Balladen und arbeiten so unentwegt an der kulturellen Kolorierung für eine »Bunte Republik Deutschland«.

Versiert in vielen Genres

Dass das a cappella, also nur mit Stimmen geschieht, ist dabei fast schon Nebensache. Ganze Orchester und Bands entstehen vor den inneren Augen und Ohren des Publikums. Auch hier ist es der (musikalische) Farbenreichtum, der souveräne Zugriff auf alle erdenklichen Genres und Stilrichtungen, der basta so auszeichnet. Bei ihrer letzten Show »Freizeichen« servierten sie den Büroshanty »Cut, copy & paste«, diesmal spendieren sie die Dancenummer »Reggaeton im Altersheim« – eine weitere Kombination zweier Welten, die nach einmaligem Hören nicht mehr voneinander zu trennen sind.

Verblüffende Kombinationen

Diese irrwitzigen und doch so passenden Kombinationen sind neben ihrer umwerfenden Bühnenpräsenz so etwas wie bastas Markenzeichen: »Kranke Männer« verbindet klassischen Hardrock mit maskuliner Wehleidigkeit, »Mein Auto« alpine Ländlerromantik mit einer satirischen Hymne auf des Mannes besten Freund, das Auto.

Apropos Satire: Dass Gesellschaftskritik bei basta nie mit erhobenem Zeigefinger und Moralpredigten, sondern immer sympathisch und mit einem verschmitzten Lächeln dargereicht wird, gilt als ihre große Stärke. Die Jungs schmieren den Zuhörern keinen Honig um den Mund. Dass das Leben manchmal schwer ist, das wissen und davon singen sie. Aber sie gewinnen jeder schmerzlichen, traurigen oder auch nur banalen Situation einen neuen Blickwinkel ab.

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