Posaunenchor spielt vor der Abdinghofkirche in Paderborn – Superintendent stellt Neugierde an Religion fest

Einstimmung auf den Kirchentag

Paderborn

In normalen Zeiten wären zehntausende Menschen zum 3. Ökumenischen Kirchentag nach Frankfurt am Main aufgebrochen, hätten die Straßen und Plätze vom 13. bis 16. Mai geflutet, über Gott und die Welt diskutiert, Reden verfolgt, gebetet und zusammen das einigende Band des Glaubens gefeiert.

Dietmar Kemper

Um 12.05 Uhr setzte der Posaunenchor zum Kirchentagsruf an – und spielte gleich noch ein paar Zugaben. Foto: Oliver Schwabe

Aber wegen Corona findet die an Christi Himmelfahrt beginnende Großveranstaltung „nur“ digital und dezentral statt. Um dennoch die Vorfreude auf das Glaubenstreffen auszudrücken, riefen am Mittwoch um 12.05 Uhr fünf Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Marianne Noeske vor der Abdinghofkirche symbolisch den Ökumenischen Kirchentag nach Paderborn und ins Hochstift. Den Kirchentagsruf hatte Magdalena Schauß-Flake komponiert, die vor 100 Jahren geboren wurde, den Osterhymnus „Christ ist erstanden“ aufgegriffen hatte und 2008 starb. Posaunenchöre haben in der evangelischen Kirche eine lange Tradition und stehen sinnbildlich für eine starke, lebendige und nicht zu überhörende Gemeinschaft.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!