1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Paderborn
  6. >
  7. Paderborner Perspektiven: Debatte ohne Tabus führen

  8. >

Ein Meinungsbeitrag von Ingo Schmitz zum Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt

Paderborner Perspektiven: Debatte ohne Tabus führen

Paderborn

Immer wieder gab es in den vergangenen Jahren heftige Kritik an dem derzeit gültigen Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Paderborn. Mal ging es um die in Elsen dringend gewünschte Ansiedlung eines Drogeriemarktes, mal um die mehrfach abgelehnten Erweiterungswünsche der Discounter. In anderen Fällen ging es um die Fesseln, die das Konzept Investoren und Kaufleuten anlegt.

Von Ingo Schmitz

Blick auf Paderborn. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Dass man sich nun endlich mit dem Konzept befasst, ist der richtige Schritt. Seit der letzten verabschiedeten Fassung aus dem Jahr 2015 haben sich sowohl rechtliche als auch wirtschaftliche Veränderungen ergeben, die zum Handeln zwingen. Allerdings muss die Frage erlaubt sein, welche Vorgaben die Stadt Paderborn dem Fachbüro „Junker + Kruse“ für den Prozess gemacht hat. Wenn es gleich bei der ersten öffentlichen Veranstaltung heißt, dass das „Rad nicht neu erfunden“ werden soll, drängt sich der Verdacht auf, dass hier offenbar nur Kosmetik betrieben werden soll. Die Aussage nährt bereits die Zweifel der Skeptiker.

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE