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Anhänger kippt auf Seite und muss aufgerichtet werden

Erneuter Lkw-Unfall an A33-Abfahrt in Paderborn-Sennelager

Paderborn

Ein umgekippter Lkw-Anhänger hat am Mittwochabend den Verkehr an der A33-Abfahrt in Paderborn-Sennelager etwa anderthalb Stunden blockiert. Wie bereits bei mehreren ähnlichen Unfällen in den vergangenen Monaten hatte der Fahrer offenbar die Betonbarrieren an der Abfahrt übersehen, die Radfahrer schützen sollen, aber auch eine Gefahrenquelle für abbiegende Fahrzeuge sind.  

Von Jörn Hannemann

Erneut ist an der A33-Abfahrt in Paderborn-Sennelager ein Lkw verunglückt. Als das Fahrzeug auf die Bielefelder Straße abbiegen wollte, prallte der Anhänger auf die Betonbarrieren und kippte auf die Seite. Der Fahrer blieb unverletzt.  Foto: Jörn Hannemann

Nach ersten Angaben der Polizei vor Ort wollte der Fahrer mit dem Lastwagen einer Drogerie-Kette von der Autobahn am frühen Abend auf die Bielefelder Straße Richtung Hövelhof abbiegen.  Dabei überfuhr er die seitlich aufgestellten Betonschutzplanken.

Der Anhänger kippte dabei auf die Seite und blieb auf der Fahrbahn liegen. Einsatzkräfte konnten den Anhänger mit Hilfe eines Hebekissens nach knapp anderthalb Stunden wieder aufrichten. Der Verkehr wurde von der Polizei einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Der Fahrer wurde nicht verletzt.

Mit einem Hebekissen wurde der Anhänger wieder aufgerichtet. Auf der rechten Seite ist die Betonbarriere zu sehen, die zum Schutz für Radfahrer installiert worden ist, aber bereits mehrfach Unfälle beim Abbiegen von der A33 verursacht hat. Foto: Jörn Hannemann

„Die Betonbarrieren sollen eigentlich die Spur kurz vor der Kreuzung verengen und so verhindern, dass Autos und Lkw  an dieser Stelle nebeneinander stehen und sich gegenseitig die Sicht nehmen“, teilte ein Polizeibeamter vor Ort mit.  Auf diese Art und Weise sollen Radfahrer geschützt werden, die Bielefelder Straße passieren.

Ein Blick auf die deutlichen Kratz- und Abriebspuren an den buchstäblichen „Steinen des Anstoßes“ zeigt, dass es an dieser Stelle bereits mehrfach Unfälle gegeben hat.  Installiert wurden sie vor knapp fünf Jahren vom damals zuständigen NRW-Landesbetrieb Straßen.

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