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Startschuss für Anfang Juni geplant, aber noch nicht genau terminiert

Erprobungsradweg auf der Detmolder Straße in Paderborn bald befahrbar

Paderborn

Anfang Juni will die Stadt Paderborn den Startschuss geben für den Erprobungsradweg auf der Detmolder Straße. Das teilte Margit Hoischen, Leiterin des Straßen- und Brückenbauamtes, im Ausschuss für Stadtentwicklung mit.

Von Ingo Schmitz

Der Radweg an der Detmolder Straße ist für Radler eine Zumutung. Daher soll hier im Juni ein sechsmonatiger Verkehrsversuch starten. Foto: Oliver Schwabe

Der Start zu dem sechsmonatigen Verkehrsversuch ist wegen der notwendigen Markierungsarbeiten von der Witterung abhängig und daher noch nicht genau terminiert. Der Versuch auf der gut 700 Meter langen Strecke wird mit Verkehrszählungen und Befragungen von Verkehrsteilnehmern begleitet und anschließend ausgewertet. Im Umfeld der Detmolder Straße werden Zählungen an neun Punkten durchgeführt, um die Auswirkungen bewerten zu können.

Wie mehrfach berichtet, soll auf der Fahrbahn der Detmolder Straße zwischen Bahnübergang (Penzlingerstraße) und Schäferweg ein Radweg angelegt werden. Dadurch wird der Platz für die Kraftfahrzeuge deutlich reduziert. Wie Margit Hoischen im Ausschuss berichtete, soll es nun doch so genannte Leitelemente geben, die die jeweilige KFZ-Fahrspur von dem Radweg optisch trennen sollen. Das Ziel: Mehr Schutz und Sicherheit für die Radler.

Trotz der Simulationen, die im Vorfeld mit positivem Ergebnis durchgeführt worden seien, könnten sich problematische Rückstaus gerade am Bahnübergang ergeben. Sollte es dazu kommen, werde man nachbessern müssen, sagte Hoischen.

Großes Lob für den Verkehrsversuch kamen von den Grünen und der SPD. „Das trägt zur Sicherheit bei“, ist sich Florian Rittmeier (Grüne) sicher. Deutlich zurückhaltender äußerten sich FÜR Paderborn und FDP. Stephan Hoppe (FÜR) sagte: „Die Detmolder Straße ist für alle Verkehrsteilnehmer ein Krampf.“ Markus Mertens (CDU) zeigte sich gespannt auf die Ergebnisse. Kosten für das Projekt: 26.000 Euro für Markierungen und die Trennelemente sowie 16.000 Euro für die Zählung und Auswertung.

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