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Opfer in Berlin stammen aus dem Erzbistum Paderborn

Erzbischof Becker zur mutmaßlichen Amokfahrt: „Sinnlos erscheinender Verlust“

Berlin/Paderborn

Erzbischof Hans-Josef Becker hat sich zur mutmaßlichen Amokfahrt in Berlin geäußert. Ihm zufolge stammen Opfer aus dem Erzbistum Paderborn, das auch Teile des hessischen Landkreises Waldeck-Frankenberg umfasst. Unter den vielen Verletzten waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler einer zehnten Klasse aus Bad Arolsen.

Hans-Josef Becker, Erzbischof von Paderborn. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

Das Statement des Erzbischofs laut Mitteilung vom Mittwochabend:

„Der mutmaßliche Anschlag in Berlin, der unter bisher noch ungeklärten Umständen ein Todesopfer gefordert und weitere Menschen verletzt hat, erfüllt mich mit tiefer Bestürzung. Die jungen Menschen, die von dem Fahrzeug erfasst wurden, stammen aus dem Erzbistum Paderborn. Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen, insbesondere bei der Familie des Todesopfers.“

Auch wenn der genaue Hergang noch nicht abschließend geklärt sei, „bedeutet dieser Tod einen plötzlichen und sinnlos erscheinenden Verlust, der von Unbeteiligten nur schwer zu ermessen ist. Wo eben noch Lebensfreude und Zukunftspläne eines Menschen blühten, scheint dies alles nun abrupt vorbei zu sein“.

Erzbischof Hans-Josef Becker: „Als Christen hoffen und glauben wir, dass der Tod nicht das Ende ist – so schwer dies in einer solchen Situation auch zu glauben ist. Auch für die Verletzten bleiben durch dieses traumatische Erlebnis weit mehr als nur körperliche Narben zurück. Alle Beteiligten, bei denen dieser Anschlag Spuren in ihrem Leben hinterlassen wird, schließe ich in mein Gebet ein und erbitte ihnen Gottes Segen. Mögen Sie zu einem erfüllten Leben jenseits aller Wut und Trauer zurückfinden.“

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