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Folge 3 der WV-Serie über die Paderborner Stadtviertel

„Es lebt sich sehr gut bei uns Auf der Lieth“

Paderborn

Das Stadtviertel Auf der Lieth mit Goldgrund und dem benachbarten Kaukenberg zeichnete sich lange dadurch aus, dass viele Paderborner eine Meinung über die Bewohner und das Leben dort haben, ohne die Lieth wirklich zu kennen. Dieser Auffassung ist zumindest Margret Schmitz (80). Als sie im Dezember 1972 mit ihrem Mann und vier kleinen Kindern Auf die Lieth gezogen ist, war ihres das dritte Haus auf weitem Feld. „Ich kenne den Stadtteil sehr gut und weiß, dass es sich hier sehr gut lebt. Das ist inzwischen auch den meisten klar.“

Von Maike Stahl

Der Bürgerpark ist das grüne Herzstück. „Die Apfelbäume dürfen von jedem abgeerntet werden“, gibt Margret Schmitz einen Tipp für den Herbst. Margret Schmitz ist eine der ersten Bewohnerinnen des Stadtviertels im Südosten Paderborns. Foto: Maike Stahl

Dazu hat Margret Schmitz auch selbst tatkräftig beigetragen. „Es war mir immer wichtig, die Menschen, die Vorbehalte hatten, hierher einzuladen, damit sie selbst sehen können, wie schön wir es haben“, erzählt sie und schlägt den Weg zum Stadtteilpark ein, der an diesem Nachmittag gut besucht ist. „Wir leben im Grünen und haben viele Möglichkeiten zur Begegnung“, zählt die gebürtige Augsburgerin die Vorteile auf. Von 1989 bis 2004 hat Margret Schmitz die Interessen des Stadtteils auch im Stadtrat mit starker Stimme vertreten. „Wir waren der mit Abstand jüngste Stadtteil. Es war mir immer wichtig, was für die Jungen zu erreichen.“

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