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Einsatz am Sonntagnachmittag in Paderborn-Schloß Neuhaus

Essen angebrannt: Feuerwehr weckt Bewohner aus Mittagsschlaf

Paderborn-Schloß ...

Aufmerksame Nachbarn haben am Sonntagnachmittag im siebten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Ernst-Reuter-Straße in Schloß Neuhaus Brandgeruch bemerkt. Als der Bewohner der betroffenen Wohnung nicht öffnete, riefen sie die Feuerwehr. Was sie nicht wussten: Ursache des Brandgeruchs war angebranntes Essen. Der Bewohner schlief derweil.

wn

Wegen Brandgeruchs wurde die Feuerwehr in die Ernst-Reuter-Straße gerufen. Um Bewohnern der Wohnung im siebten Stock einen Fluchtweg zu ermöglichen, brachten die Einsatzkräfte eine Drehleiter in Stellung. Foto: Feuerwehr Paderborn

Wie die Feuerwehr Paderborn am Sonntagabend mitteilte, wurde sofort ein Trupp unter umluftunabhängigen Atemschutz mit einem Rauschutzvorhang, einem Kleinlöschgerät und dem Türöffnungswerkzeug zur Brandwohnung vorgeschickt. Parallel dazu wurde von einem weiteren Trupp unter Atemschutz ein Löschangriff vorsorglich vorbereitet. Gleichzeitig wurde vor dem Gebäude die Drehleiter der Feuer-und Rettungswache Nord von außen in Stellung gebracht, damit die Bewohner einen zweiten Fluchtweg hatten.

Während all dieser Vorbereitungen öffnete der Bewohner der Brandwohnung eigenständig die Wohnungstür. Das eifrige Werkeln der Feuerwehr hatte ihn aus seinem Mittagsschlaf gerissen.

Der Notarzt konnte keine Rauchgasvergiftung feststellen. Zudem verweigerte der Bewohner nach Angaben der Feuerwehr eine weitere medizinische Versorgung, sodass kein Transport in Krankenhaus nötig war.

Der Angriffstrupp der Feuerwehr schaltete den Elektroherd aus und löschte die Reste des angebrannten Essens. Die Wohnung wurde mit Hilfe eines Überdrucklüfters entraucht.

Zu diesem rund einstündigen Einsatz wurden neben den hauptamtlichen Einsatzkräften der Feuer-und Rettungswachen Nord und Süd auch die ehrenamtlichen Einheiten Schloß Neuhaus und Elsen alarmiert. Der Rettungsdienst der Feuerwehr war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort.

Insgesamt belief sich das Fahrzeugaufkommen an der Einsatzstelle auf fünf Löschfahrzeuge, zwei Drehleitern, einem Tanklöschfahrzeug, einem Kleineinsatzfahrzeug, einem Einsatzleitwagen mit dem C-Dienst und einem Kommandowagen mit dem B-Dienst.

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