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Verhandlungen mit neuem Mieter stehen vor dem Abschluss

Ex-Dany-Gebäude wird saniert

Paderborn (WB/mai). Das ehemalige Dany-Gebäude soll auf Vordermann gebracht werden. Die Verkaufsflächen, die zur Zeit leer stehen, sollen wiederbelebt und die Fassade neu gestaltet werden.

Es tut sich was am ehemaligen Dany-Gebäude in Paderborn: Verkaufsräume und Fassade sollen saniert werden. Foto: Besim Mazhiqi

Die Verhandlungen mit einem neuen Mieter stehen offenbar kurz vor dem Abschluss. »Da die Verträge noch nicht unterschrieben sind, können wir zu diesem Zeitpunkt aber auch noch nicht sagen, um wen es sich handelt«, warb Jürgen Schroers, Prokurist der Textilhäuser F. Klingenthal, gestern auf Anfrage dieser Zeitung um Verständnis. Das Unternehmen ist Besitzer der Immobilie, in dem sich unter anderem im obersten Geschoss der Asta-Stadtcampus der Uni Paderborn befindet.

Mit neuem Mieter in Verhandlungen

Um die Voraussetzungen für eine Neuvermietung zu schaffen, sollen nun allerdings unter Federführung eines renommierten Architekturbüros aus Stuttgart auch einige bauliche Änderungen vorgenommen werden, die zum Teil planungsrechtliche Konsequenzen haben. Denn in der unteren Ebene, die sich auf Höhe der Königsstraße befindet, und auf der darüber liegenden Fußgängerebene sollen die Eingänge von der südöstlichen Gebäudeecke direkt an die Königsstraße verlegt werden. Gleichzeitig soll in diesen beiden Ebenen die im jetzigen Eingangsbereich zurückgenommene Fassadenfront verlagert werden. Die vorhandenen Stützpfeiler sollen in das Gebäude integriert werden.

Dafür ist allerdings eine Erweiterung der Baugrenzen erforderlich, die planungsrechtlich beschlossen werden muss. Den Antrag, einen entsprechenden Bebauungsplan aufzustellen, soll der Bauausschuss in seiner kommenden Sitzung am Donnerstag, 5. Juli, (17 Uhr, Technisches Rathaus) beschließen.

Bebauungsplan muss angepasst werden

Städtebaulich seien die geringfügigen Änderungen vertretbar, schreibt die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Claudia Warnecke, in der Beschlussvorlage. Durch die Maßnahme werde zudem der Bereich rund um die Königsplätze aufgewertet. Mit dem Beschluss soll vorab auch »ein politisches Signal zur positiven Begleitung der Revitalisierung und allgemeinen Aufwertung des Gebäudes und des damit angrenzenden Bereiches« gegeben werden, schreibt Warnecke und empfiehlt dem Ausschuss die Aufstellung eines entsprechenden Plans.

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