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8. Drums’n’Percussion-Festival geht mit zwei Doppelkonzerten und einer Jam Session zu Ende

Finale furioso

Paderborn (WB/pia). Mit zwei furiosen Doppelkonzerten und einer Jam Session fast aller beteiligten Künstler ist am Pfingstmontag das 8. Drums’n’Percussion-Festival in Paderborn zu Ende gegangen. Der künstlerische Leiter Uli Frost aus Hövelhof – selbst Schlagzeuger und Musikaufnahmeleiter mit eigenem Tonstudio – blickt überwiegend zufrieden auf die vier Festivaltage zurück.

Dirk Brand lässt stets mit voller Kraft die Sticks über sein E-Drumset wirbeln: Der Sound dröhnt in den Ohren. Foto: Jürgen Wiesmann

Dazu waren internationale Stars wie der Brite Simon Phillips (Toto, The Who) und der Israeli Tal Bergman (Joe Bonamassa, Herb Alpert) ins Heinz-Nixdorf-Museumsforum gekommen. Alle vier Konzerte waren ausverkauft und sämtliche Workshops, geleitet von den eingeladenen Schlagzeugern und Perkussionisten, waren ausgebucht. Sorgen hatten Frost diesmal die Besetzung und die Finanzierung gemacht: Bis kurz vor Festivalbeginn hatten noch unsichere Zusagen von Künstlern und Geldgebern Nerven gekostet.

Doch jedes Konzert und jeder Workshop, die schließlich über die Bühne gehen konnten, seien am Ende alle Anstrengungen wert gewesen, sagen die Veranstalter vom Verein Drums and Percussion, dessen Vorsitzender Uli Frost ist. Und nicht zuletzt war das Publikum spürbar glücklich über die außergewöhnliche Musikperformance.

Auch am letzten Festivaltag bebte der Saal, als Hakim Ludin und Oli Rubow ein oft überraschend klingendes Zwiegespräch von Percussioninstrumenten und Schlagwerk anstimmten und E-Drummer Dirk Brand mit Keyboarder/Synthesizer-Artist Zlatko Jimmy Kresic rasante Arrangements von Pop, Folk und Classic raushaute – unter vollem Körpereinsatz.

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