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Landesbank-Tochter Teilhaber bei Paderborner Hersteller von Stromgeneratoren und Elektromotoren

Fischer Panda auf Expansionskurs

Paderborn

Mit seinen mobilen Stromgeneratoren sowie Elektromotoren für Wohnmobile, Boote und Yachten befindet sich das Paderborner Unternehmen Fischer Panda (130 Mitarbeiter) seit Jahren auf einem Wachstumskurs. Um die Firma „zukunftsfest“ aufzustellen und die Expansion weiter voranzutreiben, haben sich die drei Gesellschafter Verstärkung geholt: eine Tochter der Landesbank Baden-Württemberg steigt als vierter Gesellschafter ein.

Paul Edgar Fels

Bleiben weiter operativ tätig: Die Geschäftsführer Hans-Joachim Habermann (rechts) und Stephan Backes. Foto: Oliver Schwabe

Dabei handelt es sich um die Süd Beteiligungen GmbH (SüdBG) mit Sitz in Stuttgart. Die SüdBG sei darauf spezialisiert, sich an „attraktiven wachstumsorientierten mittelständischen Unternehmen zu beteiligen“, sagte Alexandros Kozas, Mitglied der Geschäftsleitung der SüdBG. „Fischer Panda hat ein ausgezeichnetes Wachstumspotenzial. Wir können hier von einem Hidden Champion sprechen.“

Die bisherigen Gesellschafter Dr. Hans-Joachim Herbermann, Stephan Backes und Dr. Bernd-Siegfried Bagusat bleiben weiter beteiligt, bewährte Strukturen damit erhalten, betont das Unternehmen. Mehrheitsgesellschafter Herbermann (61) sagte, gemeinsam mit der SüdBG solle die Vision „Power for the future“ durch den „Ausbau der führenden Position in Europa, Amerika und Asien sowie durch zukunftsweisende Elektromobilitätslösungen umgesetzt werden“. Fischer Panda sei in 80 Ländern engagiert. Ziel sei es, ein jährliches Wachstum von zehn bis 20 Prozent zu realisieren. 2020 erlöste Fischer Panda 33,4 Millionen Euro, dieses Jahr sollen es 38 Millionen und 2022 rund 44 Millionen Euro sein. „Proportional zu diesem Wachstum werden wir auch neue Mitarbeiter einstellen“, sagte Herbermann. Auch der Ausbau der Produktion am Stammsitz in Paderborn sei eine Option. Zu den größten Absatzmärkten gehören China mit einem Umsatzanteil von 23 Prozent sowie die USA (17). Deutschland kommt auf zwölf Prozent.

Der Kontakt zur SüdBG kam durch ein auf Transaktionen und Beteiligungen spezialisiertes Unternehmen zustande. Die SüdBG plant derweil ein langfristiges Engagement – auch, um damit selbst Geld zu verdienen. Die SüdBG ist auch bei vielen anderen mittelständischen Unternehmen beteiligt.

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