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Zweite Runde im NRW-Wettbewerb mit 280 Viertklässlern aus dem Kreis Paderborn

Freude an Mathe wecken

Paderborn (WB). 280 Grundschüler aus dem Kreis Paderborn sind zur zweiten Runde des NRW-Mathematikwettbewerbs für Grundschulen angetreten. Beim Klausurtag in der Universität stellten sie ihre besondere Leistungsfähigkeit im Fach Mathematik unter Beweis.

280 Grundschüler sind beim NRW-Mathematikwettbewerb in der Universität von Reinhard Dören (Statistik), Dr. Daniel Frischemeier (Fakultät für Mathematik) und Regionalkoordinatorin Beate Brockmeyer (von links) vor knifflige Aufgaben gestellt worden. Foto:

Aus 45 Grundschulen und Grundschulverbünden des Kreises Paderborn kamen die Schülerinnen und Schüler. Unter der Leitung von Beate Brockmeyer, Regionalkoordinatorin für den Wettbewerb im Kreis Paderborn und Fachleiterin für Mathematik am Zentrum für Lehrerbildung (ZfsL), absolvierten die Viertklässler den Klausurtag für die zweite Runde des landesweiten Wettbewerbs. Sie hatten sich mit einem ersten, schulinternen Test im November qualifiziert. »Diese zweite Runde in der Universität ist eine besondere Herausforderung für zehnjährige Kinder. Die hohe Anzahl der Teilnehmer ist auch für mich und die Studierenden ein logistisches Abenteuer«, sagt Beate Brockmeyer.

Fähigkeiten in den Bereichen Arithmetik, Geometrie und Kombinatorik standen im Mittelpunkt der überwiegend Kompetenz überschreitenden Aufgabenstellungen. Angespannt, aber souverän und hoch motiviert nahmen die Kinder die Seminarräume der Universität für sich in Beschlag. 20 Lehramtsstudierende unter der Leitung von Dr. Daniel Frischemeier von der Fakultät für Mathematik an der Universität Paderborn stellten sich in ihrer Freizeit zur Verfügung, um die Kinder zu betreuen und die Korrekturen durchzuführen.

Die Viertklässler mussten Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Mathematik lösen. Die Problemstellungen verlangten unabhängig vom Lernstoff der Schule vor allem Fähigkeiten im logischen Denken, in der Kombinatorik und der Geometrie. Auch mathematische Begründungen wurden eingefordert. »Die Zahl der Kinder aus dem Paderborner Raum, die jährlich am Wettbewerb teilnehmen, belegt eindrucksvoll, dass über diesen Weg Freude und hohe Motivation an der Mathematik geweckt werden kann und dass junge Schülerinnen und Schüler gern mathematische Probleme lösen«, sagt Beate Brockmeyer.

Wem das in der zweiten Runde gut gelungen ist, qualifiziert sich für die dritte Wettbewerbsrunde auf Landesebene.

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