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Kripo Paderborn ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr

Fußgänger stürzt in manipulierte Baugrube

Paderborn (WB). Aufgrund einer Verschiebung von Sperrbaken und Hinweisschildern auf dem Gehweg des Seskerbruchs durch einen Unbekannten ist ein 30-Jähriger am Samstagabend in eine 1,5 Meter tiefe Baugrube gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Am Samstagabend, 29. August um 21 Uhr war ein 30-jähriger Mann aus Bad Lippspringe in Begleitung von zwei Bekannten auf dem Gehweg des Seskerbruchs in Richtung Dörener Feld unterwegs. Dort befindet sich zurzeit eine Baustelle, die anstelle des Rad-/Fußweges parallel zum George-Marshall-Ring verläuft; der ehemalige Radweg ist in diesem Bereich auf bis zu 1,5 Metern Tiefe ausgehoben. Sperrbaken mit Hinweisschildern auf dem Rad-/Fußweg warnten vor dieser Baustelle.

Augenscheinlich hat ein unbekannter Täter die Baustellenabsperrung unmittelbar vor der Baugrube verschoben, so dass der Rad-/Fußweg begehbar war. Da der Fuß-/Radweg an dieser Stelle gänzlich unbeleuchtet ist, bemerkte der 30-Jährige die tiefe Aushebung nicht, mit der Folge, dass er in sie hineinstürzte. Dabei verletzte er sich leicht.

Kein „Dummer-Jungen-Streich“

Das Entfernen beziehungsweise Verrücken der Warnbaken und Hinweisschildern ist keine Kleinigkeit oder ein „Dummer-Jungen-Streich“, betont die Paderborner Polizei. Im Gegenteil: Es handelt sich um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, der schlimme Folgen hervorrufen kann und somit auch im Strafgesetzbuch verankert ist. Das Strafmaß kann einen Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren beinhalten.

Die Polizei Paderborn sucht nach Zeugen unter der Tel. 05251/306-0.

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