Am Einsatzort in Paderborn mussten Häuser in einem Umkreis von 50 Metern geräumt werden

Gasexplosion verhindert

Paderborn

Nach Arbeiten an einer Gastherme in einem Haus an der Geroldstraße in Paderborn drohte am Dienstagabend kurzzeitig eine Explosion, aber der Feuerwehr gelang es, das Unglück zu verhindern.

wn

Symbolbild. Foto: Matthias Wippermann

Gegen 20.20 Uhr war die Wache von der Hausbesitzerin alarmiert worden, nachdem die Frau deutlichen Gasgeruch wahrgenommen hatte. Dieser Eindruck bestätigte sich, als die Einsatzkräfte in der Geroldstraße eintrafen. Bei der Befragung der Hausbesitzerin stellte sich heraus, dass am selben Tag Arbeiten an einer Gastherme im Keller ausgeführt worden waren. Da bereits zu diesem Zeitpunkt von einer erhöhten Explosionsgefahr auszugehen war, räumten Polizei und Feuerwehr die angrenzenden Häuser und legten in einem Umkreis von 50 Metern einen Absperrbereich an.

Gaskonzentration nahe der Explosionsgrenze

Der Angriffstrupp der hauptamtlichen Wache Süd – insgesamt war die Feuerwehr mit 35 Kräften vor Ort – stellte mit den entsprechenden Messgeräten im Kellergeschoss eine Gaskonzentration nahe der Explosionsgrenze fest, konnte die Gaszufuhr aber unterbrechen und erste Lüftungsöffnungen schaffen. Aufgrund der alarmierenden Messwerte zog sich der Trupp zunächst wieder zurück, während ein explosionsgeschützter Lüfter in Stellung gebracht wurde. Dessen Einsatz zeigte die erhoffte Wirkung. Durch weitere Messungen konnte die eingangs erwähnte Gastherme als Austrittsort ausgemacht werden. Zudem wurden weitere Gasnebenhähne sowie die Hauptzuleitung lokalisiert und abgesperrt. Da nun eine weitere Explosionsgefahr auszuschließen war, wurde der Sperrbereich in Abstimmung mit dem Energieversorger und der Polizei nach etwa 90 Minuten aufgehoben.

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