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Bundestagsmitglieder Linnemann und Zeulner hören sich Probleme an

Geburtshilfe in Paderborn: Zwischen purem Glück und harten Auflagen

Paderborn

„Für mich ist es der schönste Job der Welt, ich will keinen anderen. Aber wir blicken auf tausend Baustellen“, sagt Andrea Gebertshan. Sie ist seit mehr als 20 Jahren Hebamme, ihre Leidenschaft für diesen Beruf hat sie nicht verloren. Dennoch macht sie gemeinsam mit weiteren Kolleginnen, Ärztinnen und Ärzten auf die verbesserungsbedürftige Situation der Hebammen sowie der Geburts- und Kinderkliniken aufmerksam.

Von Katharina Freise

Diskutierten über die Situation der Hebammen sowie der Geburts- und Kinderkliniken (von links): Dr. Josef Düllings (Geschäftsführer), Lena Steinbeck (Hebamme), Carsten Linnemann (CDU), Andrea Gebertshan (Hebamme), Emmi Zeulner (CSU), Pia Lages (Pflegedienstleitung), Michaela Bremsteller (Vorsitzende Landesverband der Hebammen NRW, Kreis PB), Kerstin Jessen (2. Vorsitzende), Wael Abssi (Oberarzt) Foto: Katharina Freise

Gerade die sogenannte „Verordnung zur Festlegung von Pflegepersonaluntergrenzen in pflegesensitiven Bereichen“, als Teil des Pflegepersonalstärkungsgesetz des Bundes macht den Hebammen Probleme. „Die Einsatzplanung ist wirklich kompliziert geworden. Wir als Krankenhaus werden bestraft mit Zahlungen im fünfstelligen Bereich, weil wir auf der Risikoschwangerenstation Hebammen statt Pflegefachkräfte einsetzen – dabei sind diese fachlich betrachtet dort genau richtig. Es ist ein Bettenreduktionsprogramm, zu Lasten der Kliniken und der Patienten“, sagt Pia Lages, die Pflegedienstleitung der Klinik.

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