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Paderborner Künstlerin Renate Bühn setzt sich mit sexueller Gewalt auseinander

Gefangen im pinken Käfig

Paderborn

Sexuelle Gewalt ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Sie ist aber auch ein Fall für die Kunst, findet Renate Bühn. Als „Aktivistin und Künstlerin“ wendet sie sich seit 35 Jahren gegen Übergriffe auf Mädchen, Jungen, Frauen und Männer in Familien und der Kirche.

Von Dietmar Kemper

Das Kinderzimmer als Tatort. Renate Bühn (rechts) prangert in ihrer Kunst sexuelle Gewalt an. Sabine Kramm wird in die Ausstellung einführen. Foto: Dietmar Kemper

Ein Ausdrucksmittel ihrer Kunst sind Tausende Stecknadeln. Sie stünden symbolisch für die „Nadelstiche“, die die Opfer nicht nur durch den aktiven Missbrauch, sondern auch durch das Verschweigen, Vertuschen und Bagatellisieren der Taten erlitten, sagte Renate Bühn am Donnerstag im Kunstverein am Kamp.

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