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Vertreter von Stadt, Kreis und Volksbund erinnern an die Toten des Zweiten Weltkriegs

Gemeinsames Gedenken auf dem Paderborner Ostfriedhof

Paderborn

Am 8. Mai jährte sich das Ende des 2. Weltkrieges zum 77. Mal. Dies nahmen Manfred Müller, Vorsitzender des Kreisverbandes Paderborn im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landrat Christoph Rüther und Bürgermeister Michael Dreier zum Anlass, gemeinsam aller Toten des Zweiten Weltkrieges zu gedenken und einen Kranz auf dem Paderborner Ostfriedhof niederzulegen.

Paderborns Bürgermeister Michael Dreier, Landrat Christoph Rüther und Manfred Müller, Vorsitzender des Volksbundes im Kreis Paderborn (von links), gedachten aller Toten des Zweiten Weltkriegs und legten einen Kranz auf dem Paderborner Ostfriedhof nieder. Foto: Kreis Paderborn

Dort haben 277 Tote aus dem letzten Krieg ihre Ruhe gefunden. Vor der Friedhofskapelle sind überwiegend deutsche zivile Opfer der Bombenangriffe auf die Stadt Paderborn in Sammelgräbern beigesetzt.

Auf dem ursprünglich abgelegenen Teil des Friedhofs liegen Zwangsarbeiter aus der ehemaligen Sowjetunion und Polen, die entweder ebenfalls im Bombenhagel oder durch Hunger, Krankheit und unmenschlicher Behandlung in den Lagern im Stadtgebiet von Paderborn zu Tode kamen. Vor dem Ostfriedhof steht ein Gedenkstein für die Gefallenen und Vermissten der damaligen Paderborner Panzer-Regimenter.

„Das Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert uns aus unserer eigenen Geschichte daran, wie viel Leid der Krieg verursachen kann“, so Landrat Christoph Rüther. Die damaligen Kriegsereignisse seien immer noch präsent. Rüther: „Der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigt, dass die Aufgabe der Friedenssicherung auch bei langen Zeiten des friedlichen Zusammenlebens in Europa nicht an Aktualität einbüßt“.

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