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Benser Schüler lernen in Neuenbeken

Grundschulverbund Benhausen-Neuenbeken wegen Sanierung jetzt an einem Standort

Paderborn

„Abschied heißt: Was Neues kommt, denn anderswo gibt’s ein Hallo!“ Zum Schuljahresende heißt es für etwa 100 Schüler und das Kollegium des Grundschulverbundes Benhausen-Neuenbeken Abschied nehmen von der Grundschule Benhausen. Das Schulgebäude und die Außenanlagen werden umfangreich saniert; für einen Zeitraum von mehr als einem Jahr ziehen alle Beteiligten an den Standort Neuenbeken.

Die Kinder der Grundschule Benhausen verabschieden sich von ihrer liebgewonnenen Schule, gleichzeitig freuen sie sich auf das Neue, das vor ihnen liegt. Foto: Grundschule Benhausen

In den vergangenen Wochen wurde die gesamte Benhauser Grundschule ausgeräumt, zeitgleich wurde Platz in der Neuenbekener Schule geschaffen. Zukünftig werden somit alle acht Klassen und 15 Lehrerinnen unter einem Dach lernen und leben.

Das Schulverwaltungs- und Sportamt und das Gebäudemanagement der Stadt gehen davon aus, alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen und Leben in Neuenbeken für die Übergangszeit geschaffen zu haben. „Neben der Sanierung einiger Schulräume, beispielsweise für den Betreuungsverein Benhausen, wurde auch eine gemeinsame Mittagsverpflegung in der Beketalhalle ermöglicht. Somit können Kinder beider Betreuungsvereine vor Ort betreut und verpflegt werden. Ein Dank dafür geht an den Schützenverein Neuenbeken. Auch seien die Klassenräume des Pavillons digital ausgestattet worden, so die Schulleiterin Marion Küting-Varges.

Für den Schulweg der Benhauser Schüler mit der Linie 8 nach Neuenbeken und zurück stellt die Stadt Paderborn kostenlose Schulweg-Tickets zur Verfügung. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, wird auf der Eggestraße in Benhausen in Höhe der Bad Lippspringer Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet. In der „Busschule“ des Padersprinters konnten bereits alle zukünftigen Fahrschüler das richtige Verhalten beim Busfahren in Theorie und Praxis erlernen.

„Die Aktion, den Bus auf das Schulgelände zu holen, war uns als Schule wichtig, weil alle Kinder den Bus erleben, Handlungen und Regeln einüben und umsetzen konnten und somit ein Beitrag zur Verkehrserziehung geleistet wurde. Ein Schnuppertag am Standort Neuenbeken, das Kennenlernen der Parallelklasse und des zukünftigen Klassenraumes sowie des Schulgebäudes, verbunden mit einer Busfahrt, hat erste Hemmschwellen bei den Kindern abgebaut und die Vorfreude auf das Neue geweckt. Kurzum: Wir als Schulgemeinde sind gut gerüstet für den Neustart mit allen Beteiligten in Neuenbeken“, so Küting-Varges.

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