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Entwicklungsbedarfe im zweitgrößten Stadtteil  Paderborns sollen ermittelt werden

Grüne planen politischen Schnatgang in Elsen

Paderborn-Elsen

Die Entwicklungsbedarfe im zweitgrößten Stadtteils Paderborn, der auf 17000 Einwohner zugeht, müssen endlich zusammengedacht werden, fordert Sigrid Beer, Stadtverbandsvorsitzende der Grünen und überzeugte Elsenerin. Aus diesem Grund planen die Grünen nun einen politischen Schnatgang in Elsen .

Die Paderborner Verwaltungsnebenstelle in Elsen soll nach Meinung der Grünen auf das Grundstück der Gesamtschule verlegt werden. Foto: Oliver Schwabe

„Es reicht nicht, nur immer wieder allein auf die Verwaltungsnebenstelle zu schauen. Es gibt noch mehr Baustellen in Elsen, die im Verbund betrachtet werden müssen“, so Beer.

Im Stadtteil Elsen müsse es endlich wieder ein verlässliches, fest stationiertes Bürgerbüro geben. Das sei unverzichtbar. Für die Grünen heiße dies aber nicht, dass für eine stundenweise Nutzung und wenige Sitzungen des Bezirksausschuss im Jahr, das alte Gebäude an der Ketteler Straße genutzt werden muss. Es gäbe eine sinnvolle Alternative. Stadtteilbibliothek und Bürgerbüro könnten zu einer neuen Einheit werden.

Verwaltungsnebenstelle soll Standort wechseln

Die notwendige Infrastruktur ist dort nach Meinung der Grünen auf dem städtischem Grundstück der Gesamtschule Elsen gegeben. Der Standort der alten Verwaltungsnebenstelle würde dadurch frei für die Nutzung durch die Dionysius-Grundschule. Schließlich müsse der Rechtsanspruch auf Ganztag sichergestellt werden. „Die Schule platzt aus allen Nähten - auch ohne eine Erweiterung der Zügigkeit- und es braucht dringend Abhilfe. Mit dieser skizzierten Lösung würde sich für alle ein Mehrwert ergeben“, bilanziert die Paderborner Grünenchefin.

Zudem sei es eine gute Idee, die Bezirksausschusssitzungen zukünftig in den Elsener Schulen stattfinden zu lassen. Die Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur im Stadtteil sei für die Familien in Elsen von herausragender Bedeutung, das interessiere viele Bürger.

Rechtsanspruch auf Ganztag in den Grundschule sicherstellen

Deshalb plädieren die Grünen: „Die Sitzungen sollten schnell wieder in Elsen stattfinden. Wir müssen uns jetzt um die Sicherstellung des Rechtsanspruchs auf Ganztag in den Grundschulen und gute Lernbedingungen an den drei Schulstandorten kümmern. Dazu gehört es auch, den Bedarf an Differenzierungsräumen für das Gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen sowie den Ausbau von Sitzplatzkapazitäten in der Mensa der Gesamtschule endlich anzugehen. Das steht schon lange auf der Agenda und ist ebenfalls dringend nötig.“

Nach den Sommerferien planen die Grünen deshalb einen politischen Schnatgang durch den Stadtteil, um an den zentralen Punkten im Stadtteil mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

„Wir müssen die notwendigen Entwicklungen für den Stadtteil konzeptionell zusammendenken. Bürgerservice, Schulen, Sportstätten, aber auch der Platz für die Freiwillige Feuerwehr. All das sind Themen in Elsen. Dazu kommt die Umsetzung der Ansiedlung eines Drogeriemarkts“, so die Grünen abschließend.

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